Irak: Jordanische Geisel gegen Lösegeld frei

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Die Entführer hätten ursprünglich eine halbe Million Dollar gefordert. Die mittellose Familie habe verzweifelt versucht, das Lösegeld mit Hilfe von Spenden aufzutreiben.

Am 2. Oktober hatte der freigelassene Jordanier in einer Videobotschaft erklärt, er werde von einer nicht näher identifizierten irakischen Gruppe festgehalten. Die Entführer forderten demnach, dass sich das Transportunternehmen, für das Essa arbeitete, aus dem Irak zurückziehen müsse. Andernfalls werde er ermordet. Essas Arbeitgeber stoppte daraufhin seine Aktivitäten im Irak. Die Entführer verlängerten die Frist mehrmals. In der zentralirakischen Stadt Baakuba erschossen Unbekannte unterdessen zwei irakische Offiziere. Die Angreifer hätten am Morgen nordwestlich der Stadt das Feuer auf das Fahrzeug der beiden Armeevertreter eröffnet, wie ein Polizeioffizier mitteilte. Einer der beiden sei General in der Armee des entmachteten Staatschefs Saddam Hussein gewesen, der andere Oberstleutnant.

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