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Irak: Annan plädiert für Dialog statt Gewalt

Besorgt über die Verschlimmerung der Sicherheitslage hat UNO-Generalsekretär Annan die Besatzungsmächte zum Dialog mit allen irakischen Institutionen ermahnt.

In einer Erklärung, die sein Sprecher am Donnerstagabend in New York verbreitete, fordert Annan „von den Betroffenen” Respekt für das internationale Recht, ganz besonders in Bezug auf den Schutz von Zivilisten in bewaffneten Konflikten. Die gegenwärtige Krise müsse durch intensivierte Bemühungen so schnell wie möglich beendet werden, verlangt Annan.

„Der Generalsekretär glaubt fest daran, dass ein umfassender Dialog und ein geduldig verfolgter politischer Prozess, der alle Wählergruppen im Irak einschließt, in dieser kritischen Phase entscheidend ist”, heißt es in der Erklärung. Schließlich gehe es darum, den Weg zur Wiederherstellung der irakischen Souveränität, Stabilität und Gesetzmäßigkeit zu bewältigen. Annans Sonderberater Lakhdar Brahimi und dessen UNO-Team hielten sich vor Ort auf und versuchten, das irakische Volk an dieses Ziel zu bringen.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat John Kerry forderte US-Präsident George W. Bush angesichts der Eskalation im Irak auf, die internationale Gemeinschaft um Hilfe zu bitten. „Warum müssen die USA die Last und das Risiko alleine tragen?” Die Welt habe ein Interesse an einer Befriedung des Irak. „Wir sollten die Welt offen und dringend aufrufen, ihr Interesse zu zeigen”, sagte Kerry am Donnerstag in Milwaukee. Es sei die Aufgabe des US-Präsidenten, die Erfolgsaussichten im Irak zu maximieren und die Kosten für das amerikanische Volk zu minimieren – sowohl finanziell als auch was Menschenleben betreffe.

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