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Interview mit Gedankenleser Thorsten Havener vor seiner Show in Wien

Thorsten Havener weiß, was sein Publikum denkt.
Thorsten Havener weiß, was sein Publikum denkt. ©Fotografie: Frank Eidel, Artwork: Änni Perner
Geheimnisvoll und rätselhaft, aber garantiert ohne übersinnliche Kräfte ist Gedankenleser Thorsten Havener. "Ich weiß, was du denkst" lautet der Titel seiner Show. Im Interview verrät er nicht nur, was man sich bei seinen Auftritten in Wien erwarten darf, sondern auch, was sein Geheimnis ist.

Gedankenleser, Buchautor, Experte für Körpersprache – wer nach Thorsten Havener sucht, findet heraus, dass er unter diesen Bezeichnungen bekannt ist. Zutreffend seien alle davon, so Havener. Aber das Gedankenlesen ist es natürlich, das sofort das Interesse weckt. Die häufigste Reaktion von anderen Leuten, wenn er erzählt, dass er Gedanken lesen kann? Er lacht und berichtet, dass dann immer dieselbe Aufforderung komme: “Echt? Sag mir mal, was ich denke!”

Aber ganz so einfach sei das mit dem Gedankenlesen natürlich nicht. Und in seltenen Fällen will und will es einfach nicht funktionieren: Es sei schon vorgekommen, dass Havener in eine Situation geraten ist, in der er ganz und gar nicht erkennen konnte, was sein Gegenüber dachte. Erst neulich in einer Fernseh-Show beispielsweise, wie er im Gespräch mit VIENNA.AT erzählt. Dort habe er mit Boxer Henry Maske zu tun gehabt und der habe, so Havener, wirklich “ein gutes Pokerface”.

Das ist Thorsten Haveners Geheimnis

Wenn man hört, dass Thorsten Havener in Tokio unter neun Millionen Menschen eine willkürlich versteckte Person mit dem Hubschrauber finden oder mit verbundenen Augen nur von den Gedanken seines Beifahrers gesteuert auf einer steilen Bergstrecke ein Auto lenken kann, fällt es schwer, nicht ins Zweifeln zu kommen. Wie ist das möglich? Wer sagt, dass er Gedanken lesen könne, muss sich vermutlich oft vorwerfen lassen, dass er trickse und täusche. Das müsse er ganz und gar nicht, betont Havener, denn er spiele letztendlich “Spiele” mit seinem Publikum. Spiele, die den Zuschauern eine “schlaflose Nacht” bereiten sollen.

Es geht darum, die richtigen Fragen zu stellen und die Reaktionen darauf richtig zu deuten. Hinter dem Erfolg des Gedankenlesers aus Deutschland steckt kein großer Hokus-Pokus, sondern jahrelange Arbeit und Erfahrung. “Es hängt auch von meiner Tagesform ab und davon, wie gut sich derjenige konzentriert”, räumt Havener ein.

Gedankenlesen ist nicht Hellsehen

Auch wenn er schon als “menschlicher Lügendetektor” bezeichnet wurde, erkennt er im Alltag nicht jede Flunkerei, wie er gesteht. Vermutlich wäre das Zusammenleben mit seinen Mitmenschen sonst auch sehr schwierig.

Havener hat sich viel mit Psychologie und Hirnforschung beschäftigt. In seinen Büchern beschreibt er wissenschaftliche Phänomene, in seinen Shows soll es jedoch rein um die Unterhaltung gehen. “Ich will verblüffen, überraschen, unterhalten”, beschreibt er seinen Ansatz. “Ich habe mein Ziel erreicht, wenn die Leute hinterher sagen: Ich weiß zwar nicht, wie er das gemacht hat, aber ich hatte Spaß dabei“, so Havener.

Show in Wien

Der Auftritt in Wien sei für ihn eine “Rückkehr zu den Wurzeln”. Bereits in den Jahren 2006 und 2007 sei er durch Österreich getourt und kenne Wien sehr gut. Selbst, wenn er nur kurz in der Stadt sei, möchte er sich Zeit nehmen, um die Mariahilfer Straße auf und ab zu spazieren und dem MuseumsQuartier einen Besuch abzustatten.

Thorsten Havener tritt am 28. März 2014 in der EMS Lounge (3., Dietrichgasse 25) und am 31. März 2014 im Theater Akzent (4., Theresianumgasse 18) in Wien auf.
(SVA)

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