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Internetbetrug: Schüler verursachte 20.000 Euro Schaden

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Ein 19-jähriger Wiener bot Elektrogeräte in Verkaufsplattformen an - doch die Ware existierte nicht. 120 interessierte Kunden fielen auf den Schwindel herein.

Ein 19-jähriger Schüler aus Wien hat fiktive Elektrogeräte in Internetverkaufplattformen angeboten und mit 120 Verkäufen einen Schaden “von mehr als 20.000 Euro verursacht”, informierte am Freitag das Stadtpolizeikommando Salzburg. Mit gefälschten Schülerausweisen eröffnete der Bursch Konten bei verschiedenen Geldinstituten und ließ sich den Verkaufserlös überweisen.
Da es die versprochenen Geräte aber nicht gab, sind die Käufer leer ausgegangen: Los waren sie nur ihr Geld.

Der Schüler hat seit mehr als einem Jahr seine betrügerischen Angebote in verschiedene Internetauktionsplattformen in Österreich und Deutschland gestellt. Eingeloggt hat er sich in Internet-Cafes. “Er dachte sich, er könnte damit Rückschlüsse auf seine Person verhindern”, erläuterte der Leiter des Kriminalreferates im Stadtpolizeikommando Salzburg, Andreas Huber. Als mehrere Beschwerden eingelangt waren, wurde der Anbieter von den Foren gesperrt und die Exekutive alarmiert.

Die ersten Anzeigen gingen bei der Polizei in Salzburg ein. “Aufgrund von Ähnlichkeiten und Rastern auf den Verkaufsplattformen ist man draufgekommen, dass dieselbe Person dahinter steckt”, sagte Huber. Für die gefälschten Schülerausweise habe sich der 19-Jährige Formulare aus einer Papierhandlung besorgt, die erforderlichen Kopfstempel von Schulen aus dem Internet heruntergeladen und die Ausweise mit verschiedenen Lichtbildern versehen.

Das erbeutete Bargeld verbrauchte der Bursch in Spiellokalen und bei Auslandsaufenthalten. Er wurde in Zusammenarbeit mit der Wiener Kriminalpolizei in der Bundeshauptstadt ausgeforscht und festgenommen. Zur Tat zeigte er sich bereits geständig. Dem jungen Mann blüht ein Strafverfahren wegen Betruges.

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