Internationaler Tag der Kinderrechte

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Der 20. Novemder steht ganz im Zeichen der Kinderrechte. Die Wiener Kinder- und Jugendanwälte fordern, dass der Schutz des Kindes auch in die Verfassung aufgenommen werden soll. Ein großes Problem sei vor allem die kommerzielle Ausbeutung.

Samstag der 20. November steht ganz im Zeichen der Kinderrechte. Wiener Kinder- und Jugendanwälte haben ihre Forderung bekräftigt, den Schutz des Kindes auch in die Verfassung aufzunehmen.

Weil Kinder und Jugendliche noch in ihrer Entwicklung stehen, müssten sie noch besser geschützt werden als Erwachsene, betont Anton Schmid von der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft.

Kommerzielle Ausbeutung

Schmid nennt vor allem die kommerzielle Ausbeutung als großes Problem. Wer etwa als Lokalbesitzer Minderjährige zum Rauchen und Alkohol Trinken verführt und damit Geschäfte macht, sollte künftig mit einer Freiheitsstrafe rechnen müssen, so Schmid:
“Dem müssen wir einen Riegel vorschieben und sagen: Wenn du die Jugendlichen so ausnutzt, dann musst du damit rechnen, dass dich das mit Sicherheit deine Lizenz kostet und dass du noch mit einer Geld- bzw. Gefängnisstrafe zu rechnen hast.”

Kinderrechte in Verfassung

Die UNO-Konvention, die Österreich 1992 unterzeichnet hat, schützt Kinder vor Gewalt und Missbrauch und betont ausdrücklich das Recht auf Mitbestimmung. Vor Gericht könnten diese Rechte momentan noch nicht geltend gemacht werden, kritisieren die Kinder- und Jugendanwälte. Das gehe erst dann, wenn sie in die Verfassung aufgenommen werden, erklärt Schmid. Im Österreich-Konvent sieht er dafür erste positive Signale.

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