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Internationale Reaktionen auf die Anschläge in Christchurch

"So eine grausame und bösartige Tat muss sehr stark verurteilt werden", schrieb Van der Bellen am Freitag auf Twitter.
"So eine grausame und bösartige Tat muss sehr stark verurteilt werden", schrieb Van der Bellen am Freitag auf Twitter. ©AP
Nach den Angriffen auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch mit 49 Toten am Freitag herrscht weltweit Betroffenheit. Zahlreiche Politiker, Staatsoberhäupter und Personen des öffentlichen Lebens verurteilen die Tat und sprechen ihre Anteilnahme aus.

Neuseelands Rugby-Nationalteam: “Bleibt stark”

Die legendäre neuseeländische Rugby-Nationalmannschaft den Familien und Freunden der Opfer Unterstützung versprochen. Die All Blacks verbreiteten auf ihrem Twitter-Konto am Freitag die Botschaft “Christchurch, wir halten zu Dir in dieser Zeit. Unsere Gedanken und Gefühle sind mit allen, die von der heutigen Tragödie betroffen sind. Bleibt stark. Kia Kaha.”

Kia Kaha bedeutet in der Sprache der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, in etwa: Seid stark. Die All Blacks, wie sie wegen ihrer schwarzen Trikots heißen, gehören seit Jahrzehnten zu den besten Rugby-Nationalmannschaften der Welt.

Erdogan verurteilt Moschee-Angriffe

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die mutmaßlichen Terror-Angriffe auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch scharf verurteilt. Sie seien “das jüngste Beispiel des wachsenden Rassismus und der Islam-Phobie”, schrieb Erdogan auf Twitter am Freitagmorgen. Erdogan bekundete “der islamischen Welt und den Menschen von Neuseeland” sein Beileid.

Österreichs Bundespräsident Van der Bellen

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat die mutmaßlichen Terror-Angriffe auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch scharf verurteilt. “Die Terrorattacke in Christchurch ist eine schreckliche und barbarische Attacke auf Menschen, die beten (…) wollten. So eine grausame und bösartige Tat muss sehr stark verurteilt werden”, schrieb Van der Bellen am Freitag auf Twitter.

“Unsere Solidarität gilt den Menschen in Neuseeland, unser Mitgefühl ist bei den Opfern, deren Verwandten und Freunden.” Bei den Angriffen in der neuseeländischen Stadt Christchurch waren nach Angaben von Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern mindestens 40 Menschen getötet worden.

Putin: Friedliche Bürger grausam attackiert

“Der Angriff auf friedliche Bürger, die sich zum Gebet versammelt haben, erschüttert in seiner Grausamkeit und in seinem Zynismus”, erklärte Präsident Wladimir Putin am Freitag einer Mitteilung des Kremls zufolge. Er habe der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern in einem Schreiben sein tiefstes Beileid ausgedrückt. Russland teile die Trauer mit denjenigen, die Angehörige verloren hätten. Alle Personen, die an dem Verbrechen beteiligt waren, müssten eine “verdiente Strafe” bekommen, forderte Putin.

Dänischer Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen

Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen schrieb auf Twitter: “Zutiefst traurig über die Nachricht von den schrecklichen Terrortaten in Christchurch.” Seine Gedanken seien beim neuseeländischen Volk und den Familien der Opfer. Dänemark stehe an der Seite Neuseelands und von Premierministerin Ardern. Der dänische Außenminister Anders Samuelsen twitterte, es handle sich um ganz entsetzliche Nachrichten aus Neuseeland. Der Extremismus habe wieder sein hässliches Gesicht gezeigt. “Wir müssen weiter gegen Extremismus und Gewalt kämpfen, ganz egal, in welcher Form er kommt.”

Katholische Bischöfe entsetzt

Die römisch-katholischen Bischöfe des Landes haben geschlossen ihr Entsetzen über die Tat zum Ausdruck gebracht und der muslimischen Gemeinde ihre Solidarität versichert. “Wir beten für Sie, während wir die schrecklichen Nachrichten von der Gewalt gegen Muslime hören”, wandten sich laut Kathpress der Erzbischof von Wellington, Kardinal John Dew, der Bischof von Christchurch, Paul Martin, und der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Patrick Dunn, in einer ersten, mit “Peace, Salaam” unterzeichneten Reaktion an die Muslime in Neuseeland. “Seien Sie sich angesichts dieser Gewalt unserer Solidarität bewusst.”

Die Bischöfe drückten ihr großes Mitgefühl für die Opfer und die Hinterbliebenen aus. Sie seien “entsetzt” über den Anschlag, umso mehr als er in einer Moschee und während der Gebetszeit verübt wurde. “Unsere Verzweiflung lässt sich nicht in Worte fassen”, betonte Bischof Martin in einem weiteren, eigenen Statement.

Theresa May kondoliert

Nach dem mutmaßlichen Terrorangriff in Neuseeland hat die britische Premierministerin Theresa May am Freitag den Menschen dort kondoliert. “Meine Gedanken sind bei allen, die von diesem abscheulichen Gewaltakt betroffen sind”, schrieb die Regierungschefin im Kurznachrichtendienst Twitter. Bei den Attacken auf Moscheen in Christchurch sind mindestens 49 Menschen getötet worden.

Auch der deutsche Außenminister Heiko Maas verurteilt den Angriff auf Twitter. Der “grausame Terroranschlag” treffe friedlich betende Muslime, schrieb. “Wenn Menschen allein wegen ihrer Religion ermordet werden, ist das ein Angriff auf uns alle. Wir stehen zusammen an der Seite der Opfer. Stay strong, New Zealand!”

Kurz und Kneissl schockiert und betrübt

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich erschüttert gezeigt: “Ich bin schockiert und betrübt über die terroristische Attacke auf eine (sic!) Moschee in #Christchurch. Mein herzliches Beileid gilt den Verletzten, den Familien der Opfer und dem neuseeländischen Volk”, schrieb der Kanzler auf Twitter.

Auch Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) ist “schockiert von den grausamen Gewaltakten in #Christchurch, Neuseeland”. Weiter twitterte Kneissl am Freitag: “Die abscheulichen Terrorattacken müssen verurteilt werden. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Verwandten. Österreich ist mit tiefstem Mitgefühl bei Neuseeland.”

(APA)

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