Internationale Presse zum Burgtheater: "Eine Brücke in die Zukunft"

Internationale Presse zum Burgtheater
Internationale Presse zum Burgtheater ©APA
Die internationale Presse reagierte auf die Bestellung von Karin Bergmann als interimistische Burgtheaterdirektorin nach der Entlassung von Matthias Hartmann großes Echo hervor.
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Im Folgenden ein Überblick: “Tagesspiegel”: “Das hat es seit 1776 noch nie gegeben. Zum ersten Mal in der fast 240-jährigen Geschichte des Wiener Burgtheaters steht eine Frau an der Spitze des weltgrößten Ensembletheaters.”

“Frankfurter Allgemeine Zeitung”: “Sie hat Witz, Verstand und Mut und eine lange Erfahrung, gewonnen in den oberen Etagen des Schaugewerbes. So ist sie in der desolaten Situation, in die das Wiener Burgtheater in seiner Finanz- und Führungskrise inklusive Rausschmiss des gewesenen Direktors Hartmann geraten ist: eine gute Wahl. Eine Brücke in die Zukunft. […] Sie kennt den Laden, dem sie über einen riesigen Schuldenberg hinweghelfen muss, aus dem Effeff. Ihr zupackendes Wesen wird ihr helfen (müssen), ein auch durch Hartmanns schnöde Kündigungspolitik verunsichertes Ensemble zusammenzuhalten.”

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“Neue Zürcher Zeitung”: “Die Wahl lag auf der Hand, und entsprechend froh scheinen alle Betroffenen zu sein: Karin Bergmann übernimmt die Interimsleitung am Wiener Burgtheater. Rund eine Woche nach der fristlosen Entlassung von Matthias Hartmann bewies Österreichs Kulturminister Josef Ostermayer erneut Entschlossenheit in der Krisenbewältigung. […] Am Sparen kommt sie aber keinesfalls vorbei; vermutlich wird ihr vorrangiger Gesprächspartner zunächst doch eher der kaufmännische Geschäftsführer Thomas Königstorfer sein. Noch ist es zu früh, von konkreten Sparmaßnahmen – oder, positiv formuliert, einem Finanzplan – zu reden.”

“Süddeutsche Zeitung”: “Auf die Troubleshooterin Karin Bergmann wartet das, was sie gegenüber der SZ eine “Herkulesarbeit” nennt, aber sie sagt auch mit der ihr eigenen Entschlossenheit: ‘Ich trau mir das zu.’ […] Damit steht erstmals eine Frau an der Spitze des größten Theaters im deutschsprachigen Raum – eine Frau, die das Haus sehr gut kennt und bei den langjährigen Mitarbeitern großes Vertrauen genießt.”

(APA)

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