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Inter Mailand eliminierte CL-Titelverteidiger FC Barcelona

©AP
Inter Mailand steht erstmals seit 38 Jahren wieder im Finale um die höchste europäische Club-Trophäe. Die Nerazzurri mussten sich dem FC Barcelona am Mittwoch im Rückspiel des Champions-League-Semifinales im Camp Nou zwar 0:1 (0:0) geschlagen geben, warfen den Titelverteidiger nach einem 3:1-Erfolg in der Vorwoche in Mailand aber aus dem Bewerb.
Barcelona verpasst Einzug ins CL-Finale

Im Finale am 22. Mai trifft Inter im Madrider Bernabeu-Stadion nun auf den FC Bayern München.

Inter genügte auf der Jagd nach dem ersten Titel in Meistercup bzw. Champions League seit dem Erfolg 1965 am Ende eine schnörkellose, aber taktisch perfekte Defensivleistung. Nach einer frühen Roten Karte gegen Thiago Motta (28.) wegen einer Tätlichkeit über eine Stunde nur zu Zehnt, lief die Mannschaft von Jose Mourinho nie Gefahr, im Camp Nou unter die Räder zu kommen. Barcelona rannte zu lange erfolglos gegen eine Betonabwehr an. Erst nach einem späten Treffer des aufgerückten Gerard Pique (84.) zitterte Inter, wo Marko Arnautovic auf der Ersatzbank saß, um den Aufstieg.

Angefeuert vom Großteil der 98.000 Zuschauer legten die Hausherren forsch los und belagerten den Strafraum der Mailänder vehement. Wie schon im Hinspiel im San Siro zeigte das Bollwerk des italienischen Meisters aber kaum Risse. Obwohl die Partie praktisch nur auf ein Tor lief, war 20 Meter vor dem Gehäuse von Julio Cesar Endstation für “Barca”. Inters ehemaliger Goalgetter Zlatan Ibrahimovic hing erneut in der Luft, auf Lionel Messi wurde ein besonderes Auge gelegt.

Die Mauertaktik der Italiener endgültig bestimmte der Ausschluss gegen Motta. Der defensive Mittelfeldmann von Inter setzte sich im Zweikampf mit Sergio Busquets mit der Hand zur Wehr, der belgische Referee Frank de Bleeckere wertete dies als Tätlichkeit und schickte den ehemaligen Barcelona-Kicker mit Rot vom Platz. Als seine Vorderleute dann einmal ausließen, bewies auch Cesar Klasse. Die Fingerspitzen von Brasiliens Teamtorhüter trennten Weltfußballer Messi in der 33. Minute vom wichtigen ersten Torerfolg.

Nach Seitenwechsel änderte sich nichts an der Charakteristik des Spieles. Inter stand sicher, die ohne den gesperrten Kapitän Carles Puyol und den verletzten Andres Iniesta angetretene katalanische Torfabrik rannte erfolglos an. Trainer Pep Guardiola reagierte: Bojan Krkic kam für den ineffektiven Ibrahimovic, Jeffren für Busquets. Auch mit den frischen Offensivkräften fehlten dem Titelverteidiger aber die entscheidenden Ideen und Chancen.

Nachdem Krkic per Kopf (82.) die bis dahin größte Möglichkeit verstreichen ließ, schien Spaniens Meister bereits der Verzweiflung nahe, ehe der erst in höchster Verzweiflung aufgerückte Pique nach Pass von Xavi den Torbann brach. Für Barcelona kam das Tor zu spät. Auch die Katalanen schafften es damit nicht, als erste Mannschaft seit Einführung der Champions League ihren Titel zu verteidigen.

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