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Innsbrucker Altbischof Stecher ist tot

Stecher lebte in den letzten Jahren zurückgezogen
Stecher lebte in den letzten Jahren zurückgezogen
Innsbrucks Altbischof Reinhold Stecher ist tot. Er verstarb am Dienstagabend in der Innsbrucker Klinik, teilte die Diözese Innsbruck mit. Der 91-Jährige war in der Nacht zuvor nach einem Herzinfarkt in das Spital eingeliefert worden. Stecher war von 1980 bis 1997 zweiter Bischof der Diözese Innsbruck. Sein Nachfolger Manfred Scheuer zeigte sich tief betroffen über den Tod Stechers.


Auch Kardinal Christoph Schönborn würdigte den verstorbenen Innsbrucker Altbischof. Er habe “durch seine Person, seine Texte und seine Bilder vielen Menschen die Freude am Glauben und einen Zugang zum Evangelium eröffnete”, betonte er. Vielen habe “seine Geradlinigkeit, seine kritische Stimme sowie seine Liebe zu den Bergen beeindruckt”, sagte Schönborn. Auch sei er ein “sehr guter Karikaturist mit einem tiefsinnigen Humor” gewesen.

Stecher wurde am 22. Dezember 1921 in Innsbruck geboren. 1947 wurde er in Schwaz zum Priester geweiht. Die Bischofsernennung erfolgte im Dezember 1980 durch Papst Johannes Paul II. als Nachfolger von Bischof Paulus Rusch. Die Bischofsweihe spendete ihm am 25. Januar 1981 Paulus Rusch.

Stecher lebte zuletzt zurückgezogen in einem Altersheim. Dort ging er unter anderem seiner Leidenschaft, dem Malen, nach. Er war auch weiterhin in der Seelsorge sowie als Vortragender aktiv.

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