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Initiative #trustyourgyn informiert über Gebärmutterhalskrebs

#trustyourgyn macht auf Gebärmutterhalskrebs aufmerksam.
#trustyourgyn macht auf Gebärmutterhalskrebs aufmerksam. ©ROBIN CONSULT/Lepsi
Am 4. März ist Welt-HPV-Tag. Die österreichische Initiative #trustyourgyn macht diesbezüglich auf Gebärmutterhalskrebs und den gesundheitlichen Folgen der Krankheit aufmerksam.

Die österreichische Initiative #trustyourgyn ist der neue offizieller Partner der International Papillomavirus Society. Ziel ist es, am 4. März, dem Welt-HPV-Tag, auf das Thema HPV und den gesundheitlichen Folgen durch HPV-Infektionen aufmerksam zu machen, denn vier von fünf Personen – Frauen wie Männer – infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit HPV. Nicht jede Infektion führt zu einer Erkrankung, die meisten Infektionen verschwinden innerhalb von ein bis zwei Jahren, ohne dass Probleme auftreten oder eine Behandlung erforderlich ist.

Sollte eine Infektion mit einem Hochrisiko-HPV-Typ über einen längeren Zeitraum im Körper bestehen, kann es aber zu Zellveränderungen kommen. Ab dem Alter von 30 Jahren kommt es zu einem Anstieg der Erkrankungsfälle und zwischen dem 40. und 44. Lebensjahr werden die meisten Fälle diagnostiziert. Neben Gebärmutterhalskrebs können auch noch andere Karzinome, wie beispielsweise Hals-Rachen-Tumore oder Peniskarzinome durch HPV ausgelöst werden.

Welt-HPV-Tag am 4. März: Informationen über die Erkankung

Gebärmutterhalskrebs gehört zu den wenigen Krebserkrankungen, die durch geeignete Vorsorgemaßnahmen, wie der HPV-Impfung und der HPV-Testung, weitgehend verhindert werden kann. Die WHO hat sich das Ziel gesetzt, Gebärmutterhalskrebs zu eliminieren. Seit der Einführung des Pap-Abstrichs – auch als Krebsabstrich bekannt – konnte die Erkrankungs- und auch Sterblichkeitsrate bereits um zwei Drittel gesenkt werden. Es ist damit eine der erfolgreichsten Vorsorge-Methoden in der Onkologie, dennoch stagnieren die Erkrankungs- und Sterblichkeitsraten.

Nach wie vor erkranken in Österreich jährlich ca. 400 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, etwa 140 Frauen sterben an den Folgen. Während der Pap-Abstrich veränderte Zellen erkennt, setzt die HPV-Testung bereits einen Schritt früher an, denn sie erkennt bereits die Ursache für Gebärmutterhalskrebs: eine HPV-Infektion.

Um einen HPV-Test durchzuführen, wird – wie beim Pap-Abstrich – mit Hilfe einer kleinen Bürste Zellmaterial vom Gebärmutterhals entnommen. Im Sommer 2018 gab die Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) neue Leitlinien zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs heraus. Darin heißt es: “Im Rahmen des derzeit bestehenden opportunistischen Zervixkarzinom-Vorsorgeprogramms (Anm.: Gebärmutterhalskrebs) soll Frauen ab dem 30. Lebensjahr zumindest alle 3 Jahre ein validierter HPV-Test empfohlen werden.”

(Red)

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