Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Initiative "Screenforce" gegen "Streaming-Hype"

Laut Fernseh-Vermarkter ist das traditionelle Fernsehen noch lange nicht gescheitert.
Laut Fernseh-Vermarkter ist das traditionelle Fernsehen noch lange nicht gescheitert. ©pixabay.com (Sujet)
Traditionelles Fernsehen hat noch lange nicht ausgedient- das will zumindest die Initiative "Screenforce" beweisen.

Einen medialen "Streaming-Hype" beklagen die österreichischen TV-Vermarkter. Vereint in der "Gattungsinitiative" Screenforce Austria wollen sie den Österreichern - und vor allem den österreichischen Werbekunden - klar machen, dass traditionelles Fernsehen noch lange nicht ausgedient hat. Dafür hat man am Montag eine PK veranstaltet, wo auch ein TV-Spot in eigener Sache präsentiert wurde.

"Modern geworden, davon zu sprechen, dass keiner mehr fernsieht"

Als "breite Allianz für das Bewegtbild" - laut Walter Zinggl von der IP Österreich sowie Obmann der Arbeitsgemeinschaft Teletest "praktisch ident" mit letzterer - möchte die Initiative "Fakten zählen lassen". Denn die öffentliche Wahrnehmung, welche bewegten Bilder die Österreicher bevorzugt schauen, werde von einer "sehr medienaffinen Zielgruppe" bestimmt. "Es ist vielleicht modern geworden, davon zu sprechen, dass keiner mehr fernsieht", sagte er. Mit der Realität habe dies aber wenig zu tun.

Als Beleg verweist Screenforce etwa auf die jährliche Bewegtbildstudie, wonach die TV-Nutzungszeit in Österreich steige, auf zuletzt (2018) 180 Minuten im Jahr. Dass die Jungen dem linearen Fernsehen abhandenkämen, sei auch nicht richtig: 61 Prozent der Fernsehzeit bei den 14- bis 29-Jährigen entfalle auf klassische TV-Angebote. YouTube lukriert laut Zinggl 12 Prozent der Videonutzung. "Wer in Österreich von einem Rückgang des linearen TV-Konsums schreibt, hat entweder Eigeninteressen oder sich nicht gut genug informiert", übte sich Zinggl in Medienschelte.

Liniare Klassiker haben noch wie vor die Nase vorne

Außerdem, so warnt Screenforce, werde mit dem Vormarsch von "Subscription Video on Demand", also schlicht Streaming-Abos, das Bewegtbild immer teurer für den Endkonsumenten. "Bewegtbild war frei - man hat den Fernseher aufgedreht und alles sehen können, was man wollte." Würden aber heute US-User alles in Anspruch nehmen, was der Markt so hergibt, käme das auf 89 Dollar im Monat. "Wer soll das alles zahlen?" Ein weiteres Argument: Wenn es darum geht, welche Sendungen Gesprächsthema sind, haben lineare Klassiker wie "Ich bin ein Star..." oder die "Germany's Next Topmodel" immer noch die Nase vorn, so die "Talk of Town"-Studie von IP Österreich aus dem Sommer.

Am Donnerstag (21. November) wird übrigens zum mittlerweile 23. Mal der "World Television Day" gefeiert, mit einem dazu passenden Spot. Bereits on air ist die Kampagne von Screenforce, deren Spot die Botschaft "Fernsehen. Alles was ich will!" beschwört und auf allen Partner-Sendern zu sehen ist. Screenforce-Geschäftsführer Martin Krapf kündigte außerdem für 2020 eine Studie für den DACH-Raum an, die Wirkung und Rezeption von Bewegtbildwerbung auf den unterschiedlichen Plattformen und Screens analysieren soll.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Initiative "Screenforce" gegen "Streaming-Hype"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen