Infotag im Stammersdorfer Zentralfriedhof

Donnerstag bietet die Wiener Friedhofsverwaltung im Stammersdorfer Zentralfriedhof (21., Stammersdorfer Strasse 244-260) jede Menge Information über Grabpflege, Kosten und dergleichen mehr an.

Ab 11.00 Uhr steht der Abteilungsleiter der MA 43, DI Erhard Rauch, mit weiteren Fachleuten – auch die Umweltschutzabteilung (MA 22) hat Experten vor Ort – für sämtliche Fragen zur Verfügung. Auch die Bezirksvorstehung Floridsdorf wird vertreten sein.

Historisch Entwicklung des Friedhofs

Im Jahr 1894 schlossen sich die Gemeinden Jedlesee, Donaufeld (ehemals Neu Leopoldau), Floridsdorf und Neu Jedlersdorf zur Großgemeinde Floridsdorf zusammen. Die Voraussetzung für diesen Zusammenschluss war die Erfüllung einer 29 Punkte umfassenden Liste. Ein Punkt davon war die Errichtung eines “Zentralfriedhofes” bei Stammersdorf, und der letzte Punkt beinhaltete eine klare Absage zur Vereinigung mit Wien. Somit wurde 1903 der neue “Floridsdorfer Zentralfriedhof” eröffnet.

1904 beschloss der Gemeinderat der kaiserlich-königlichen Reichshaupt- und Residenzstadt Wien die Vereinigung von Floridsdorf und einiger anderen kleineren Gemeinden mit Wien und verhinderte dadurch, dass Floridsdorf Landeshauptstadt von Niederösterreich wurde. Zu dieser Zeit befand sich der Friedhof noch außerhalb der Landesgrenzen von Wien. Aber schon 1906 wurde die Verwaltung des Friedhofes an Wien übertragen, und kurz darauf wurde dieser umbenannt in “Friedhof in Stammersdorf” und ab 1925 in “Stammersdorfer Zentralfriedhof”.

Durch vorrausschauende Planung konnte das Friedhofsgelände sich gleichmäßig ausbreiten. Ab dem Jahre 1966 bestand hier neben der Feuerhalle Simmering eine weitere (kleinere) Kremationsmöglichkeit, welche jedoch Ende der 80er Jahren wegen der schwachen Auslastung eingestellt wurde. Heute befinden sich ca. 23.000 Grabstellen auf dem ca. 198.200 m2 großem Friedhofsareal.

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