Infos über Ibiza-Video an die Hofburg für Strache "schier unglaublich"

Ex-FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache reagierte auf die jüngsten Aussagen von Ibiza-Drahtzieher Julian H.
Ex-FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache reagierte auf die jüngsten Aussagen von Ibiza-Drahtzieher Julian H. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Weiterhin vermutet der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache einen Komplott gegen sich, was das Ibiza-Video betrifft - wobei ihn ein Aspekt besonders überrascht.
Julian H. will Hofburg informiert haben
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Strache hält von den Aussagen des Ibiza-Drahtziehers Julian H. in mehreren Interviews nicht viel, zeigte sich aber von einem Aspekt besonders überrascht - und zwar was Informationen betrifft, die bereits im Vorfeld der Veröffentlichung des Ibiza-Videos durchgesickert sein sollen.

Strache über Julian H. und "die jahrelange kriminelle Energie eines Komplotts"

"Schier unglaublich ist es, dass - neben einem SPÖ-, ÖVP- und NEOS-Umfeld - nun offenbar sogar das Umfeld des Bundespräsidenten (Alexander, Anm.) Van der Bellen oder gar er selbst vom Video zuvor informiert und gewusst haben soll", sagte er im Gespräch mit der APA.

Nach Straches Ansicht zeigt sich nach den Aussagen des derzeit in Deutschland inhaftierten Privatdetektivs einmal mehr "die jahrelange kriminelle Energie eines Komplotts", dem neben H. auch Rechtsanwalt M. angehöre, "der trotz des kriminell erstellten Videos und Dokumentenfälschung nach wie vor als Anwalt mit einer Lizenz arbeiten kann".

Ibiza-Video: Werk einer "Bande mit kriminellen Methoden"

Es handle sich um "eine Bande, die mit kriminellen Methoden den erfolgreichsten FPÖ-Obmann zu Fall bringen wollte und letztlich auch zu Fall gebracht hat".

Auch seinen einstigen Sicherheitschef Oliver R. zählt Strache nach wie vor zum von ihm vermuteten "Spesen- und Ibiza-Netzwerk". Dieser habe über Jahre "Spesenkonstruktionen und Lügen mit Teilen meines ehemaligen Umfelds" aufgebaut, "um mich in ein schiefes Licht zu rücken und anzupatzen". Strache fordert nun die Ermittlungsbehörden auf, "noch entschiedener und schneller zu agieren".

(APA/Red)

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