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Influenza-Epidemie in West- und Nordeuropa

Die Influenza hat in West- und Nordeuropa die Epidemie-Schwelle überschritten - zu einem relativ frühen Zeitpunkt, wie die Arge Influenza mitteilte.

Experten rechnen damit, dass die Grippewelle in den nächsten Tagen Österreich erreichen wird. Besonders häufig erkranken heuer offenbar Kleinkinder sowie Mädchen und Buben im Vorschulalter.

In Portugal, Spanien, Frankreich, Belgien, England, Irland, Norwegen und Finnland sei die „echte” Grippe bereits weit verbreitet. Aus der Schweiz und aus Italien werde eine deutliche Zunahme der Fälle gemeldet. Auch in den USA und in Kanada wurde die Influenza heftiger und hat die Epidemie-Schwelle bereits überschritten.

Auffällig sei, dass in einigen dieser Länder Kinder bis zum 4. Lebensjahr besonders häufig betroffen sind. Bei einer durchschnittlichen Influenza-Welle erkrankt der Arge Influenza zufolge jedes dritte bis jedes fünfte Kind, wenn es nicht geimpft ist. Bei den Kleinen sei in vielen Fällen nicht die Erkrankung selbst das Problem. Schwierigkeiten bereiten Komplikationen wie Lungenentzündung oder Mittelohrentzündung. Dazu komme, dass Kinder die Influenza-Viren intensiver als Erwachsene verbreiten – nicht geimpft sind sie empfänglicher für die Ansteckung als die Großen. Die Influenza wird aus dem Kindergarten oder der Schule nach Hause mitgebracht, wo sich ungeimpfte Familienmitglieder anstecken, was sich bei chronisch kranken oder älteren Menschen fatal auswirken kann.

Gemäß der neuen Impfempfehlung des Obersten Sanitätsrates sollen Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensmonat gegen die Grippe geimpft werden. Säuglinge und Kinder bis acht Jahre, die zum ersten Mal gegen Influenza geimpft werden, erhalten im Abstand von vier Wochen zwei Impfungen, für ältere Kinder und Erwachsene genüge eine Immunisierung. Für Kinder bis zum vollendeten 3. Lebensjahr steht ein spezieller Impfstoff zur Verfügung.

In Österreichs Apotheken ist noch Influenza-Impfstoff vorhanden. „Solange man nicht hoch-fieberhaft erkrankt ist, ist die Impfung sinnvoll”, betonte Univ.-Prof. Dr. Christian Kunz vom Institut für Virologie der Universität Wien.

Die Grippe beginnt in Österreich aktiv zu werden. Das Diagnostische Netzwerk Influenza des Instituts für Virologie hat bereits Influenza-Viren vom Typ Fujian nachgewiesen. Dieser Subtyp sei sehr nahe verwandt mit dem im aktuellen Impfstoff enthaltenen A-Panama-Virus. Die Impfstoffe der heurigen Saison würden deshalb auch signifikant gegen das neue Fujian-Virus (Fujian/411/2002, Influenza A, Subtyp H3N2) wirken.

Influenza hat in West- und Nordeuropa die Epidemie-Schwelle überschritten – zu einem relativ frühen Zeitpunkt, wie die Arge Influenza heute, Donnerstag, mitteilte. Experten rechnen damit, dass die Grippewelle in den nächsten Tagen Österreich erreichen wird. Besonders häufig erkranken heuer offenbar Kleinkinder sowie Mädchen und Buben im Vorschulalter.

In Portugal, Spanien, Frankreich, Belgien, England, Irland, Norwegen und Finnland sei die „echte” Grippe bereits weit verbreitet. Aus der Schweiz und aus Italien werde eine deutliche Zunahme der Fälle gemeldet. Auch in den USA und in Kanada wurde die Influenza heftiger und hat die Epidemie-Schwelle bereits überschritten.

Auffällig sei, dass in einigen dieser Länder Kinder bis zum 4. Lebensjahr besonders häufig betroffen sind. Bei einer durchschnittlichen Influenza-Welle erkrankt der Arge Influenza zufolge jedes dritte bis jedes fünfte Kind, wenn es nicht geimpft ist. Bei den Kleinen sei in vielen Fällen nicht die Erkrankung selbst das Problem. Schwierigkeiten bereiten Komplikationen wie Lungenentzündung oder Mittelohrentzündung. Dazu komme, dass Kinder die Influenza-Viren intensiver als Erwachsene verbreiten – nicht geimpft sind sie empfänglicher für die Ansteckung als die Großen. Die Influenza wird aus dem Kindergarten oder der Schule nach Hause mitgebracht, wo sich ungeimpfte Familienmitglieder anstecken, was sich bei chronisch kranken oder älteren Menschen fatal auswirken kann.

Gemäß der neuen Impfempfehlung des Obersten Sanitätsrates sollen Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensmonat gegen die Grippe geimpft werden. Säuglinge und Kinder bis acht Jahre, die zum ersten Mal gegen Influenza geimpft werden, erhalten im Abstand von vier Wochen zwei Impfungen, für ältere Kinder und Erwachsene genüge eine Immunisierung. Für Kinder bis zum vollendeten 3. Lebensjahr steht ein spezieller Impfstoff zur Verfügung.

In Österreichs Apotheken ist noch Influenza-Impfstoff vorhanden. „Solange man nicht hoch-fieberhaft erkrankt ist, ist die Impfung sinnvoll”, betonte Univ.-Prof. Dr. Christian Kunz vom Institut für Virologie der Universität Wien.

Die Grippe beginnt in Österreich aktiv zu werden. Das Diagnostische Netzwerk Influenza des Instituts für Virologie hat bereits Influenza-Viren vom Typ Fujian nachgewiesen. Dieser Subtyp sei sehr nahe verwandt mit dem im aktuellen Impfstoff enthaltenen A-Panama-Virus. Die Impfstoffe der heurigen Saison würden deshalb auch signifikant gegen das neue Fujian-Virus (Fujian/411/2002, Influenza A, Subtyp H3N2) wirken.

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