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In Wien gewinnt das Fahrrad als Verkehrsmittel an Bedeutung

Immer mehr Menschen in Wien nutzen das Fahrrad für Alltagswege.
Immer mehr Menschen in Wien nutzen das Fahrrad für Alltagswege. ©dpa
Im Jahr 2014 haben in Wien so viele Menschen wie noch nie das Fahrrad genutzt, um ihre Alltagswege zurückzulegen. Das passt gut in das Verkehrskonzept der Stadt, die erreichen möchte, dass bis zum Jahr 2025 80 Prozent der Wege umweltfreundlich - also zu Fuß, mit dem Rad oder mit den Öffis - zurückgelegt werden.
Geldstrafen für Radfahrer
Wien ist keine Fahrrad-Stadt
Radverkehr ist angestiegen

Nicht nur die Zahl der Radfahrer ist gestiegen, auch der Anteil des öffentlichen Verkehrs liege mit über 39 Prozent “konstant auf höchstem Niveau”, heißt es in einer Aussendung des Büros der Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou.

Maria Vassilakou ist zufrieden

“Es ist sehr erfreulich, dass die Bemühungen für den Radverkehr der vergangenen Jahre jetzt Früchte tragen und dass der Sprung bei den Öffis verursacht durch die vergünstigte Jahreskarte weiterhin erhalten bleibt. Bei der Nutzung des Autos zeigt sich, dass bei einer insgesamt leicht rückläufigen Tendenz der Anteil der BeifahrerInnen steigt. Das bedeutet, dass die Autos in der Stadt effizienter genutzt werden”, so Maria Vassilakou.

Mehr Fußgänger in Wien gewünscht

Die Verkehrsrätin möchte zudem die Anzahl der Fußgänger in der Stadt anheben: Zufußgehen soll sicherer und attraktiver werden: “Wir wollen den Anteil der FußgängerInnen in den kommenden Jahren wieder heben, denn das Zu-Fuß-Gehen in der Stadt ist nicht nur gesund für uns alle sondern ist ein wesentlicher Beitrag für eine umweltfreundliche Stadt. Mit dem Jahr des Zu-Fuß-Gehens 2015 setzt die Stadt Wien ein deutliches Zeichen für die Förderung und Attraktivierung des Fußverkehrs in Wien”, so Vassilakou weiter.

Verkehrskonzept für die Hauptstadt

Die Bemühungen der Stadt Wien im Bereich umweltfreundlicher Mobilität gehen in den kommenden Jahren weiter. Bis 2025 sollen in Wien – wie berichtet – 80 Prozent der Wege umweltfreundlich, also mit dem Rad, zu Fuß oder mit den Öffis zurückgelegt werden. Dafür setzt die Stadt Wien eine Vielzahl an Maßnahmen um, die im Fachkonzept Mobilität festgeschrieben sind: So wird in den kommenden Jahren ein Öffi-Paket Realität, das sowohl den Ausbau des U-Bahnnetzes beinhaltet als auch den Bau weiterer Straßenbahnlinien umfasst. Das S-Bahn-Angebot in der Stadt und im Wiener Umland wird massiv verbessert.

Neue Radwege in der Stadt

Im Bereich des Radverkehrs werden in den kommenden Jahren Langstreckenverbindungen eingerichtet, die das Radfahren auch über längere Strecken attraktiv machen sollen. Für den Fußverkehr werden bis 2018 zwei Flaniermeilen durch die Stadt eingerichtet, bis 2025 sollen sechs weitere folgen.

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