In NÖ erschossener Tankstellenräuber: Warten auf Blutuntersuchung

Mit dieser Waffe war der Tankstellenräuber bewaffnet
Mit dieser Waffe war der Tankstellenräuber bewaffnet ©LPD NÖ
Verdacht auf Drogen: Nach dem Tod eines 21-jährigen gescheiterten Tankstellenräubers, der in Neunkirchen von der Polizei erschossen worden ist, warteten die Ermittler am Montag auf das Ergebnis einer Blutuntersuchung.
"Mehrere tödliche Treffer"
Neun Mal geschossen
Obduktion läuft
Hergang des Überfalls
Messer und Waffen
Räuber wurde erschossen

Es geht dabei um Hinweise auf einen möglichen Alkohol- oder Drogenkonsum des 21-Jährigen. Medienberichten zufolge könnte der junge Niederösterreicher unter Suchtgifteinfluss gestanden sein.

Ein Fall für die Staatsanwaltschaft

Seitens der Polizei gab es am Montag keine weiteren Informationen zu dem Fall. Medienauskünfte erteile nunmehr die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, hieß es auf Anfrage.

Der Verdächtige war Donnerstagabend weniger als eine halbe Stunde nach einem gescheiterten Überfall auf eine Tankstelle in Wiener Neustadt in Neunkirchen von der Polizei zum Anhalten gezwungen worden.

Tankstellenräuber erschossen: Neun Projektile

Er richtete in der Folge eine Softgun gegen die Beamten, die “einer realen Waffe sehr ähnlich war”. Als er auf der Beifahrerseite aus dem Auto stieg und die Waffe noch in Händen hielt, wurde das Feuer eröffnet. Neun Projektile trafen den 21-Jährigen. Drei der Treffer waren nach Polizeiangaben tödlich.

Blutuntersuchung: Noch kein Ergebnis

Es gebe noch kein Ergebnis der Untersuchung des Blutes des in Neunkirchen erschossenen 21-Jährigen, sagte Barbara Haider, Leiterin der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, Montagnachmittag auf Anfrage. “Wir rechnen heute auch nicht mehr damit.” Zu dem Fall vom Donnerstagabend liege bisher nichts Schriftliches seitens der Polizei vor, so Haider weiter. Die Erhebungen würden andauern.

(apa/red)

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