In NÖ entdecktes Mordopfer wies massive Verletzungen auf

Bei dem gestern, Montag, in Asparn an der Zaya (Bezirk Mistelbach) von Radfahrern gefundenen Mordopfer handelt es sich um eine etwa 20-jährige Frau. "Sie hat einen schrecklichen Tod erlitten."

“Es ist mehr als zehnmal gegen ihren Hals und ihr Gesicht gestochen worden. Sie ist auch gewürgt worden, so dass die Frau letztendlich an ihrem eigenen Blut erstickt ist. Eine furchtbare Todesart“, sagte Chefermittler Oberst Franz Polzer (NÖ Landeskriminalamt) im Morgenjournal des ORF-Radios Niederösterreich.

Wie die Sicherheitsdirektion zum Obduktionsergebnis erläuterte, wies die Leiche zahlreiche Stich- und Schnittverletzungen auf beiden Gesichtshälften auf. Weiters wurden ein doppelter linksseitiger Kieferbruch, ein Bruch des Ringknorpels und folglich massive Einblutungen in die Lunge diagnostiziert, die auch zum Tode führten. Der wahrscheinliche Todeszeitpunkt wurde mit Sonntag angegeben, der Tod trat der medizinischen Untersuchung zufolge eindeutig vor dem Brandgeschehen ein.

Die Tote wurde in der Nacht auf Montag an der aufgelassenen Bahnstrecke bei dem Weinviertler Ort abgelegt und angezündet. Sie wurde unbekleidet auf dem Rücken liegend gefunden, die Hände waren abgetrennt.

Nach wie vor ungeklärt ist die Identität der 1,79 Meter großen und 75 kg schweren jungen Frau. Sie hatte braunes bis rotbraunes, 30 bis 35 cm langes Haar. Die leicht strähnigen Haare waren offensichtlich mit Gel eingefettet und mit einer schwarzen, zwei Zentimeter breiten Haarspange zusammengesteckt. Einziges besonderes Kennzeichen ist ein auffälliges Nabelpiercing: ein roter Stein mit einem sternförmigen fünfzackigen silberfarbenen Anhänger mit 15 kleinen roten Steinen. Neben der Toten lag weiters ein silberfärbiges Fußkettchen.

Bisher gebe es kaum Hinweise aus der Bevölkerung, so Polzer zur APA. Eine Überprüfung der Abgängigkeitsanzeigen verlief negativ.

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