In Klosterneuburg wird vom 14. bis 17.11.2013 das Leopoldi-Fest gefeiert

In Klosterneuburg wird Leopoldi gefeiert.
In Klosterneuburg wird Leopoldi gefeiert. ©dpa (Symbolbild)
In Klosterneuburg wird vom 14. bis 17. November 2013 das traditionelle "Leopoldi-Fest" gefeiert. Markgraf Leopold III. gilt nicht nur als Gründer des Stiftes in Klosterneuburg, sondern ist seit 350 Jahren auch Landespatron von Niederösterreich und Wien.

Neben Attraktionen wie einem Besuch der Stiftskirche und der Schatzkammer, dem Stiftsatelier, einem bunten Kinderprogramm und Weinverkostungen wird an diesen Tagen zudem die Schädelreliquie des 1485 heiliggesprochenen Babenberger Markgraf Leopold III. öffentlich gezeigt. Zu den Höhepunkten zählt das weithin bekannte Fasslrutschen, bei dem man im der Stiftskirche gegenüberliegenden Binderstadl über das “Tausendeimerfass” gleiten kann. Dieses fünf Meter lange und vier Meter hohe Riesenfass wurde im Jahre 1704 angefertigt und hat eine Füllmenge von 56.000 Liter. Der Brauch, der allen Rutschenden der Legende nach Glück bringt, feiert heuer seinen 200. Geburtstag.

Stift richtet das Fest seit 1813 aus

Bis 1813 lassen sich laut Aussendung des Stifts die Spuren des Volksbrauchs zurückverfolgen, der Ursprung liegt aber im Dunkeln. Es sei wahrscheinlich, dass die Sitte auf das Abliefern des Zehentweines durch die Weinhauer zurückgeht, die auf der einen Seite das Fass erklommen, den Most oben in einen Gießkorb entleerten und auf der anderen Seite herunterrutschten. Mit den Einnahmen aus dem Fasslrutschen wird das Projekt “Ein Zuhause für Straßenkinder von Pater J. Sporschill” unterstützt.

Das Stift Klosterneuburg wurde 1114 – der Sage nach aufgrund der “Schleierlegende” – gegründet und 1133 den Augustiner Chorherren übergeben. Es ist heute ein wichtiges kulturtouristisches Ziel, eine religiöse und soziale Institution und zudem ein bedeutender Wirtschaftsbetrieb mit u.a. einem der ältesten Weingüter Österreichs.

In Klosterneuburg wird Leopoldi gefeiert

Zu Leopoldi wird die gesamte Obere Stadt vor den Toren des Stifts vier Tage lang zur Festmeile. Am Rathausplatz werden rund 30 Vergnügungsbetriebe, Spielbuden und Ringelspiele für Spaß und Unterhaltung sorgen. So lockt etwa wieder das “Big Wave” zur rasanten Fahrt, und das “Black-Out” wird zur Mutprobe einladen, heißt es in einer Aussendung der Stadtgemeinde. Dazu kommen Punschhütten, Imbiss- und etwa 80 Marktstände. Der Kindernachmittag am 14. November bietet reduzierte Eintrittspreise. Bei der traditionellen Weinkost mit Live-Musik in der Babenbergerhalle werden Klosterneuburgs Winzer werden ihre Weine präsentieren.

Ab 12. November, wenn der Aufbau für das Fest startet, gelten Verkehrsbeschränkungen sowie Fahr- und Parkverbote im Stadtzentrum. Wie in den Vorjahren gibt es aber kostenlose Zubringerdienste mit den Stadtbussen. (APA)

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