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In der Stadt herrscht Ruhe vor dem Sturm

Geschlossenes Burgtor &copy APA
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Noch weilte US-Präsident George W. Bush in seiner Suite im Hotel Intercontinental in Wien-Landstraße. Das war Mittwoch in den Morgenstunden auch in der Innenstadt Wiens zu bemerken.

Noch herrschte die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. „Es wird verrückt werden“, wenn sich der Konvoi des Präsidenten erst einmal in Richtung Hofburg in Bewegung gesetzt hat“, sagte der Sicherheitschef der US-Botschaft zur APA. Das war für die Zeit gegen 9.00 Uhr geplant.

Am Schubertring etwa hatten sich mittlerweile geschlossen Polizeiwägen postiert. Viele der Beamten war schon seit 26 Stunden im Dienst und warteten auf Ablöse. „Gott sei Dank ist ein Ende abzusehen“, meinte ein Beamter.

Inzwischen bearbeiteten ihre Kollegen von der MA30 die Kanaldeckel am Ring. Vier Teams waren damit beschäftigt, auf der Route des Präsidenten die Kanalisation zu durchleuchten. „Noch haben wir nichts Verdächtiges gefunden“, sagte der Einsatzleiter zur APA.

An der Fußgängerschleuse bei der Johannesgasse herrschte gegen 8.00 Uhr rege Betriebsamkeit. Dort passierten US-Botschafter und ihre Angehörigen die Sperren. 450 Personen mussten kontrolliert werden. Anrainer und Arbeiter, die keine Badges hatten, wurden eskortiert. Gegenüber Passanten, die zur U4-Station Stadtpark oder einfach nur durch wollten, schlug eine Beamtin einen härteren Tonfall an. Trotzdem war die Stimmung noch gelöst. „So sieht ein Terrorist aus“, meinte der Sicherheitschef der US-Botschaft scherzhaft über einen Botschafter. Im Hotel wurden alle Personen kontrolliert und sogar Kinderwägen auf Bomben durchsucht. „Es gibt Viele, die ihn (Anm.: Bush) töten wollen“, erklärte er.

Am Schubertring in Geschäften und Cafes war es hingegen ruhiger als sonst. „Mit den Sicherheitsbeamten werde ich ein bisschen Geschäft machen, aber viele Stammkunden sind wegen Bush auf Urlaub gefahren“, meinte Christa Kandl vom Cafe Sinfonia, vor dem am Dienstag eine Bombenattrappe gesprengt wurde. Die Stimmung sei nicht gerade pro Bush, daher biete sie auch keine speziellen Bush-Kipferl an. „Wir kennen das nur aus dem Film, so etwas habe ich noch nie gesehen“, meinte sie über das Sicherheitsaufgebot. Auch in der Personalbereitstellungsfirma Adecco war es menschenleer. „Wir haben heute keinen einzigen Termin mit einem Bewerber und werden den Tag für Büroarbeit nutzen“, sagte eine Angestellte.

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