In den Anden abgestürzt

Noch keine Spur gibt es bisher vom verschwundenen Flugzeug in den Hochanden. An Bord waren 83 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder.

Keine Spur von dem in den Hochanden verschwundenen Passagierflugzeug: Die Luftwaffe von Ecuador suchte am Dienstag intensiv nach der 727-100, die am Vortag mit 92 Menschen an Bord im Grenzgebiet zu Kolumbien verschwand. Erste Meldungen von einem Absturz bei schlechter Sicht wurden später in Frage gestellt.

Die Suche nach dem Flugzeug der ecuadorianischen Gesellschaft TAME konzentrierte sich auf die Cumbal-Berge in Kolumbien, wie Luftwaffenoberst Jorge Valencia mitteilte. Bauern in dieser Region haben eine Explosion gehört. Die Ortschaft Cumbal liegt zwischen den beiden Vulkangipfeln Navado de Cumbal (4.716 m) und Chiles (4.700).

Nach Angaben der Flugaufsicht in Quito riss der Funkkontakt zu der Maschine um 10.23 Uhr Ortszeit (18.23 Uhr MEZ) ab. Die Boeing war auf einem Inlandsflug von Quito zur Grenzstadt Tulcan. An Bord befanden sich 83 Passagiere, unter ihnen sieben Kinder, und neun Besatzungsmitglieder.

Erst vor zwei Wochen stürzte eine zweimotorige Propellermaschine der staatlichen Ölgesellschaft des südamerikanischen Landes auf einem Inlandsflug kurz hinter der kolumbianischen Grenze ab. Die Leichen der 21 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder wurden sechs Tage später in einer schwer zugänglichen Bergregion gefunden.

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