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Im Freiland ausgerottet: Sikahirsch-Nachwuchs im Wiener Zoo Schönbrunn

Im Wiener Tiergarten Schönbrunn kamen im März zwei Sikahirsch-Babys zur Welt.
Im Wiener Tiergarten Schönbrunn kamen im März zwei Sikahirsch-Babys zur Welt. ©Daniel Zupanc
Zwei seltene "Bambis" sind im Wiener Tiergarten Schönbrunn zur Welt gekommen. Die kleine Gruppe der im Freiland ausgerotteten Sikahirsche, die seit Ende 2017 im Zoo leben, hat gleich doppelt für Nachwuchs gesorgt: Am 7. und am 20. März sind ein Weibchen und ein Männchen geboren.
Sikahirsch-Nachwuchs in Schönbrunn

“Außergewöhnlich bei den Vietnam-Sikahirschen ist, dass nicht nur die Jungtiere dieses hübsch gepunktete Fell haben, sondern auch die Erwachsenen – besonders beim Sommerfell. Es bietet ihnen im Wald eine gute Tarnung”, sagte die zoologische Abteilungsleiterin Simone Haderthauer. Die Art werde nur in wenigen Zoos gehalten, die Vermehrung wird über ein Erhaltungszuchtprogramm koordiniert.

Im Freiland gibt es die Vietnam-Sikahirsche leider nicht mehr. “Wälder in Vietnam wurden großflächig für die Landwirtschaft gerodet. Außerdem wurden die Tiere gejagt. Heute sind sie nur noch in geschützten Wildgehegen in drei Nationalparks in Vietnam zu finden”, so Haderthauer. In Schönbrunn leben sie mit Nashörnern, Nilgau- und Hirschziegenantilopen im 6.000 Quadratmeter großen Nashornpark.

(APA/Red)

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