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Im Connyland starb nun der achte Delfin

Neuerlicher Delfintod: Am Sonntag verendete „Chelmers“ im Delfinarium im Connyland in Lipperswil.
Neuerlicher Delfintod: Am Sonntag verendete „Chelmers“ im Delfinarium im Connyland in Lipperswil. ©VN/Privat
Lipperswil. (VN/Wolgang Heyer) Die Negativmeldungen über den Vergnügungspark Connyland reißen nicht ab. Nachdem am vergangenen Dienstag das Delfin-Männchen „Shadow“ verstarb, verendete am Sonntag nun ein weiterer Delfin.
Lipperswil: Connyland 2011

Das berichten die Tierschutzorganisationen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und ProWal. „Chelmers“ wurde 30 Jahre alt und ist nunmehr der achte Meeressäuger, der seit 2008 in dem Park ums Leben kam.

Große Empörung

Die Empörung der Delfinschützer ist groß. Denn sie gehen davon aus, dass eine lautstarke Techno-Party für die Todesfälle verantwortlich ist. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung wiesen sie auf den negativen Einfluss der lauten Musik auf das Immunsystem der sensiblen Tiere hin – jedoch ohne Erfolg.

Leben retten

Daher fordern die Mitglieder nun eine rasche Aufklärung. „Wir erwarten jetzt sofort eine neutrale Untersuchung der Vorfälle und fordern die Beschlagnahmung der verbliebenen drei Delfine, um ihre Leben zu retten. Im Connyland scheinen sie nicht mehr sicher zu sein“, erklärt Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des WDSF. Diese Vermutungen bestätigten ehemalige Mitarbeiter bereits im Zusammenhang mit dem Tod von „Shadow“. Sie machten die Organisationen auf die mangelhaften Haltungsbedingungen der Meeressäuger aufmerksam und kritisierten die Vorgehensweisen der Delfintrainer.

Neuer Delfin

Den Tierschützern liegen darüber hinaus Informationen vor, dass die Betreiber des Connyland bereits um einen neuen Delfin aus dem Nürnberger Tiergarten angefragt haben. Und diese Neuigkeit erzürnt die Gemüter noch mehr: „Es geht nur um Geld. Die Delfine scheinen den Betreibern völlig egal zu sein.“ Aus diesem Grund verurteilt Jürgen Ortmüller die Delfinimporte. Auch, weil sie den Bedarf aus zusätzlichen Wildfängen fördern würden.

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