Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Illegale Tierquälerei an VUW?

&copy Bilderbox
&copy Bilderbox
Bildungsministerium prüft Tierversuchsgenehmigungen an Veterinärmedizinischen Universität Wien - „profil“ berichtet über Vorwürfe wegen illegaler und tierquälerischer Machenschaften.

Im Bildungsministerium prüfen Beamte derzeit Vorwürfe, wonach es an der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VUW) zu Tierversuchen ohne Genehmigung gekommen sei. Man habe über eine Rechtsanwältin eine entsprechende Mitteilung, dieser würde jetzt von Amts wegen nachgegangen, erklärte dazu ein Vertreter des Ministeriums auf Anfrage der APA.

Im Detail geht es um „einige Dissertationen“, im deren Rahmen es zu den Verfehlungen gekommen sein soll. Zur Überprüfung der Sache habe man von der VUW die Unterlagen angefordert. Eine erste Recherche durch das Bildungsministerium habe allerdings ergeben, dass es jedenfalls für einen Teil der beschuldigten Dissertanten Tierversuchsgenehmigungen gegeben habe dürfte, sagte der Beamte. Näheres könnte erst nach Vorliegen der angeforderten Unterlagen entschieden werden.

Vorwürfen gegen Geburtenklinik

Das Nachrichtenmagazin „profil“ hat in seiner jüngsten Ausgabe von Vorwürfen gegen die Geburtenklinik der VUW und ihren Leiter Jörg Aurich berichtet, wonach es an der Klinik „unangemeldete und daher illegale Tierversuche“ gegeben habe. Das Magazin zitiert auch einen VUW-Professor, der von grauenhaften Versuchen berichtet.

Bereits im Vorjahr sei ein Gutachten des Landwirtschaftsministeriums zu dem Schluss gekommen, dass es an der VUW unangemeldete Tierversuche gegeben habe. Der damalige Gutachter erhebt laut „profil“ schwere Vorwürfe gegen die Universität. Die Missstände würden seit Jahren bestehen, es würden bei Tieren „größte Schmerzen in Kauf genommen, ohne um Genehmigungen anzusuchen“.

VUW-Rektor Wolf-Dietrich von Fircks hat die Vorwürfe zurückgewiesen. In zwei der fünf zur Meldung beim Ministerium gebrachten Dissertationen habe es sehr wohl Genehmigungen gegeben. Beim Rest der Versuche habe es sich um „Routineverfahren“ gehandelt, für die es keiner Genehmigungen bedürfe.

Redaktion: Christian Wata

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Illegale Tierquälerei an VUW?
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen