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Il futuro - Eine Lumpengeschichte in Rom - Trailer und Kritik zum Film

Eine jugendliche Waise, die sich für den Raubplan zweier Bodybuilder prostituiert, ein blinder B-Movie-Schauspieler als Opfer, der sich in seiner gigantischen Villa in Rom verschanzt und zwei arme Kinder, die von einer Zukunft träumen. Alle Spielzeiten auf einen Blick

“Il futuro – Eine Lumpengeschichte in Rom”, der neue Film der Chilenin Alicia Scherson, scheint selbst aus Versatzstücken anderer B-Filme zusammengesetzt und entfaltet doch eine eigentümliche Stimmungsmischung aus surrealem Flittern und hartem Realismus. Als Vorlage hat sich Scherson Roberto Bolanos letztes Werk “Lumpenroman” genommen. Ab Freitag im Kino.

Il futuro – Eine Lumpengeschichte in Rom: Die Geschichte

Die einst aus Chile nach Rom emigrierten Eltern von Bianca (Manuela Martelli) und Tomas (Luigi Ciardo) sind bei einem Autounfall gestorben. Die beiden Jugendlichen bleiben in der Familienwohnung und versuchen, am Rande der italienischen Metropole ihren Alltag fortzusetzen. Allerdings erscheinen Bianca die Nächte taghell, was ihren Schlaf verhindert. Außerdem muss sie, um Geld zu verdienen, bei einem Friseur jobben, während Tomas in einem Fitnessstudio putzt. Von dort bringt er eines Tage zwei muskelbepackte Freunde mit (Nicolas Vaporidis und Alessandro Giallocosta), die bei den Geschwistern einziehen.

Bianca schläft mit beiden, verliebt sich aber in keinen. Da das Geld knapp ist, schmieden die Männer den Plan, einen alten B-Moviestar namens Maciste (Rutger Hauer) ausrauben, der sich in seiner riesigen Villa verschanzt. Bianca lässt sich überreden, mit dem blinden Mann eine Beziehung aufbauen, um an seinen Safe zu kommen.

Il futuro – Eine Lumpengeschichte in Rom: Die Kritik

Ihre Suche bleibt allerdings erfolglos, und sie baut sukzessive eine Bindung an den weisen Alten auf. Schlussendlich beschließt Bianca jedoch, Maciste zu verlassen und die “Freunde” aus der Wohnung zu schmeißen. Erst dann kehrt für sie die Nacht zurück.

Letztlich verpackt Scherson die Adoleszenzgeschichte einer jungen Frau in symbolistisches Gewand. Bianca muss sich von der neu gewonnenen Vaterfigur ebenso etablieren wie von den falschen Liebhabern und ihren eigenen Weg finden. Auch wenn dies immer wieder durchaus humorvoll geschieht, nimmt sich die Erzählung zu viel Zeit, um ihren Helden zu folgen, die aufgrund der kruden Konstruktion dem Zuschauer doch emotional erstaunlich fern bleiben – ungeachtet des berückenden Spiels von Hauer und Martelli.

(APA)

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