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"Ich war verzweifelt!"

Dass Nicole Kidman eine Leihmutter engagiert hat, um noch ein Kind  bekommen zu können, sorgte zuletzt für einige Kritik. Nun rechtfertigt sich die 43-Jährige öffentlich für ihre Entscheidung und erklärte, sie war aufgrund ihres unerfüllten Kinderwunsches bereits völlig am Ende.

Als Nicole Kidman und ihr Mann Keith Urban im vergangenen Jänner mittels Presseaussendung erklärten, ihre am 28. Dezember 2010 geborene zweite Tochter Faith Margaret sei von einer bezahlten Leihmutter zur Welt gebracht worden, war die Aufregung groß. Zumindest in Australien, der Heimat des Promi-Pärchens. Dort will man nämlich sogar per Gesetz verbieten, dass Leihmütter für Geld die Kinder anderer Eltern austragen. Frauen sollen sich nicht als “Brutmaschinen” verkaufen, so die Argumentation.

Nicole Kidman nahm nun in einem Interview im australischen TV zu den Vorwürfen Stellung und meinte offen wie selten, sie und Keith seien bereits richtiggehend verzweifelt gewesen, weil sie sich ein weiteres Kind wünschten – doch es klappte aus biologischen Gründen nicht. “Dann hat sich diese Möglichkeit ergeben; ich selbst konnte ja nicht schwanger werden.”

“Achterbahnfahrt”

Sie habe in der Vergangenheit eine “Achterbahnfahrt” hinter sich, was ihre Fruchtbarkeit betreffe, so Kidman, die sich bereits in ihrer ersten Ehe mit Tom Cruise zwei Mal für die Adoption entscheiden musste. Ihre erste Tochter mit Keith Urban, Sunday Rose, ist jedoch ihr leibliches Kind. “Jeder, der schon mal in der Situation war, ein Kind zu wollen, kennt die Enttäuschung, den Schmerz und die Leere, die man durchmacht, wenn man mit Fruchtbarkeitsproblemen kämpft … Fruchtbarkeit ist ein großes Thema und ich habe mich noch nie davor gescheut, darüber zu sprechen.”

Für sie mache es zudem keinen Unterschied, wer die leiblichen Eltern ihrer Kinder sind oder wer diese ausgetragen hat – sie, Kidman, ist und bleibt deren Mutter. “Kinder sind Kinder – für deine Kinder würdest du sterben. Und wenn du das als Elternteil fühlst, dann ist das bedingungslose Liebe.”

(seitenblicke.at/Foto: dapd)

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