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"Ich überlege, ihn zu klagen"

Obwohl die Trennung von Musicalstar Uwe Kröger und seiner besten Freundin und Agentin schon vor vier Monaten passierte, ist die Sache für Marika Lichter noch nicht gegessen. Vor ihrem 60er spricht sie imSeitenblicke Magazin nun Klartext.

Am 23. Mai dieses Jahres brachte ein Mail die heile Welt von Marika Lichter zum Einsturz: Uwe Kröger, ihr langjähriger Freund und das künstlerische Zugpferd ihrer Agentur, erklärte darin in wenigen Zeilen, dass er die Partnerschaft aufkündige und in Zukunft mit Herbert Fechter arbeiten werde. Bis heute sind die Details der plötzlichen Trennung unklar. Also bringen wir zu Lichters 60. Geburtstag ein bisschen Licht ins Dunkel.

Seitenblicke:Vor vier Monaten ging Ihre Geschäftsbeziehung mit Uwe Kröger zu Bruch. Wie sehen Sie die Sache heute?
MARIKA LICHTER: Wir haben keinen Kontakt, er grüßt mich nicht einmal. Ich gebe zu, dass mich das alles wahnsinnig getroffen hat ? die ganze Art und Weise. Ich bin erwachsen genug, dass man mit mir über Dinge reden kann. Ich hätte verstanden, dass er eine Auszeit will oder eben Veränderung. Aber man muss nicht gleich einen Anwaltsbrief schreiben, dass er mit mir auf keiner Bühne mehr stehen will.
Also wissen Sie noch immer nicht, warum dieser Bruch stattgefunden hat?
Nein! Ich schwöre bei Gott, ich weiß es nicht! Es gab keinen Streit, es gab keine Begründung, ich habe keine Ahnung.
Ist der Abgang von Kröger für Sie wirtschaftlich zu verkraften?
Ich hab zuerst gedacht, mein Gott, ich muss zusperren! (Lacht.) Nein, das ist keine Bedrohung. Ich hab viele andere Künstler, und lustigerweise sind durch diese Geschichte auch wieder neue hinzugekommen. Aber ehrlich gesagt ist es langsam auch an der Zeit, ein anderes Spiel zu spielen. Die vielen Vertragsverletzungen sind schon langweilig geworden.
Wird es von Ihrer Seite rechtliche Schritte geben?
Ich bin mit meinem Anwalt gerade am Überlegen, ob wir klagen. Aber das rennt mir nicht davon. Auf jeden Fall tut es mir um den Menschen Uwe Kröger sehr, sehr leid.
Uwe Kröger meinte unlängst, er verstehe Ihre emotionale Reaktion auf die Angelegenheit nicht …
Ich denke, als Künstler muss man emotional sein, sonst ist man kein guter Künstler. Wenn er das anders sieht, dann habe ich 20 Jahre lang meine Emotionen falsch investiert.
Das war ein Drittel Ihres Lebens! Sie feiern ja in diesen Tagen Ihren 60. Geburtstag …
Ja, und das ist sehr gut! Ich kann wirklich sagen, es kann mir nichts mehr davonlaufen.
Und wie ist es mit der Liebe? Man kennt Sie nur als Single!
Es gibt schon immer wieder Männer an meiner Seite. Aber die sieht man halt nicht. Das wäre auch schwierig und kompliziert, mit einem Mann auf Termine zu gehen.
Haben Sie jetzt eine Beziehung?
Ahhh … nein.

(Seitenblicke Magazin/Foto: Heinz Tesarek)

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