"Ich rauche kein Gras"

Eigentlich war Kirsten Dunst nur als Zeugin in dem Prozess gegen einen Dieb geladen - doch der Hollywood-Star hatte plötzlich selbst Erklärungsbedarf: Dunst musste sich öffentlich gegen die Vorwürfe wehren, sie rauche Marihuana ...

Wenn ein Promi vor Gericht erscheint, dann sorgt das immer für einen ordentlichen Medienrummel – selbst dann, wenn der betreffende Star gar nicht auf der Anklagebank sitzt. Bei Kirsten Dunst (oben beim Verlassen des Gerichtsgebäudes, Anm.) war das nun der Fall, doch bekamen die Journalisten diesmal mehr geboten, als sie wohl erwartet hatten, denn auf einmal war die 28-Jährige selbst im Kreuzfeuer.

Auf der Anklagebank des New Yorker Gerichts saßen eigentlich eine zwielichtige Gestalt namens James Jimenez, der gemeinsam mit einem gewissen Jarrod Beinerman beschuldigt wird, im August 2007 in die Hotel-Suite von Kirsten Dunst eingebrochen zu sein und die Handtasche der Schauspielerin gestohlen zu haben. Beinerman, ein verurteilter Dorgendealer, hatte sich bereits in einer früheren Verhandlung schuldig bekannt; Jimenez bestritt den Einbruch jedoch und gab an, er und sein Komplize seien in die Suite eingeladen worden, da Dunst Marihuana kaufen wollte.

Schöne eingerauchte Welt?

Und so kam es, dass Kirsten Dunst zu ihrem vermeintlichen Drogenkonsum im Zeugenstand befragt wurde. Auf die Frage, ob sie Gras rauche, antwortete sie knapp: “Das tue ich nicht.” Allerdings gab sie an, zu wissen, dass ihre damalige persönliche Assistentin Marihuana konsumierte. Der Anwalt des Angeklagten wollte zudem wissen, ob Dunst einst tatsächlich die Aussage getätigt habe, die Welt wäre besser, wenn “jeder sich einrauchen würde”. Der Richter ließ die Frage aber nicht zu – Dunst musste nicht antworten.

Damit war der Auftritt des Hollywood-Stars im Gericht auch schon vorbei. Im Gegensatz zu ersten Verhandlung gegen Jimenez im September des Vorjahres, bei der die Geschworenen zu keinem Urteil gekommen waren, blieb Kirsten Dunst diesmal ernst. Damals hatte die Schauspielerin nämlich für Verwunderung gesorgt, als sie zuerst den Richter mit einem flappsigen “Hi, wie geht’s?” begrüßte und dann kichernd und fahrig ihre Aussage machte. Kein Wunder, dass damals sofort gemunkelt wurde, Dunst sei betrunken oder/und Drogen gewesen; 2008 hatte die damals 26-Jährige freiwillig in einer Reha-Klinik eingecheckt, die sie jedoch offiziell als Therapie gegen ihre Depressionen aufsuchte.

(seitenblicke.at/Foto: dapd)

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