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"Ich habe keinen wirklichen Feind"

Kurz vor seiner Ermordung hat der rechtsextreme niederländische Politiker Pim Fortuyn in einem Interview betont, er habe keinen wirklichen Feind.

Nach dem Interview mit dem Radio 3 FM in Hilversum wurde Fortuyn am Montag auf dem Parkplatz des Senders erschossen. Als Tatverdächtiger wurde ein 32-jähriger militanter Tierschützer in Untersuchungshaft genommen. Auf die Frage des Moderators, wie alt er wohl werden würde, sagte Fortuyn in dem Gespräch: „Meine Mutter wurde fast 85 und mein Vater 87. Daher bestehen gute Chancen, dass ich auch so alt werde.“

Am Freitag sollte in der Kathedrale von Rotterdam eine Trauerfeier für Fortuyn stattfinden, zu der auch Ministerpräsident Wim Kok erwartet wurde. Bereits am Vormittag säumten Tausende die Straßen der Stadt, um die Trauerprozession zu verfolgen. Der 54-jährige Soziologie-Professor Fortuyn hatte seinen Wahlkampf mit fremdenfeindlichen Parolen geführt. Umfragen sahen seine erst vor wenigen Monaten gegründete „Liste Pim Fortuyn“ als zweit- oder drittstärkste Partei bei der Parlamentswahl am kommenden Mittwoch.

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