"Ich habe einen Fehler gemacht!"

Als Hollywood-Topstar steht man praktisch unter Dauerbeobachtung: Überall lauern Paparazzi - je berühmter man ist, desto mehr. Klar, dass gerade junge Schauspieler, die eben noch völlig unbekannt waren, mit diesem Trubel schwer klarkommen. Kristen Stewart fühlt sich gar "vergewaltigt", wenn Fotos von ihr geschossen werden. Keine gute Wortwahl ...

Der britischen “Elle” ist ein toller Coup gelungen: in einem Interview in der Juli-Ausgabe der Frauenzeitschrift meint Kristen Stewart nämlich, Paparazzi-Aufnahmen von ihr kämen Fotos einer vergewaltigten Frau gleich.

Ein großer Fehler

Unmittelbar nach Bekanntwerden dieser Aussage fegte ein Aufschrei der Empörung durch das Internet. Fans und Sprecher von Vergewaltigungsopfer-Organisationen bekundeten ihr Entsetzen über diesen “völlig inakzeptablen” Vergleich. Die US-Zeitschrift “People” konnte die Schauspielerin in Südkorea erreichen, wo Stewart zurzeit für den dritten “Twilight”-Film die Werbetrommel rührt: “Ich habe wirklich einen enormen Fehler gemacht – eindeutig und offensichtlich”, meinte Stewart.

Und: “Meine Wortwahl tut mir schrecklich leid. Ich habe schon oft dumme Bemerkungen gemacht, mir dann aber immer gedacht: ‘Die sollen doch denken was sie wollen!'” In diesem Fall sei das nicht so. “‘Missachtung’ wäre definitiv ein besseres Wort gewesen, um meine Gedanken zu diesem Thema auf den Punkt zu bringen”, gibt sich Christen reumütig.

Seit sie im Film “Speak” 2004 ein Vergewaltigungsopfer verkörpert hatte, engagiert sich die 20-Jährige für vergewaltigte Frauen. “Es zerreißt mir das Herz, dass viele Menschen nun glauben, ich würde dieser Problematik unsensibel gegenüberstehen!”

(seitenblicke.at/Foto: dapd)

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