"Ich brauche keine Hilfe!"

Vom Papa hat sie das Talent. Sonst aber hatte Sting nicht viel mit ihrer Karriere zu tun. Außerdem steht sie eh mehr auf Jimi Hendrix - wie sie dem Seitenblicke Magazin im Interview verrraten hat!

Sie ist ein bisschen müde. Sind es die vielen Interviews, die Coco Sumner nun geben muss, weil die Presse ihr Debütalbum in höchsten Tönen feiert? Oder doch die Fragen nach ihrem berühmten Vater Sting, die ihr an die Nieren gehen? An Ersteres muss sie sich wohl noch, an Zweiteres mag sie sich erst gar nicht gewöhnen. Die Sängerin, die mit 17 ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb und unter dem Namen I Blame Coco auftritt, verzichtet nämlich auf jede väterliche Hilfe und möchte allein ihrer Musik wegen anerkannt werden. Das Talent dazu hat sie.

Seitenblicke: Sie werden als große Pop-Senkrechtstarterin gehandelt. Sind Sie zufrieden, diesen Weg eingeschlagen zu haben?

Coco Sumner:Absolut. Ich habe mit der Musik mein Glück gefunden. Ich denke ununterbrochen an Musik; und wenn ich eine gute Idee für einen Song habe, ist das eines der schönsten Gefühle, zu denen man fähig sein kann. An Songs zu basteln ist für mich wie sich am Spielplatz auszutoben.

Hat Ihnen Ihr Vater bei Ihren musikalischen Ambitionen unter die Arme gegriffen?

Geholfen hat er mir nicht. Ich bezweifle auch, dass er wusste, dass ich bis vier Uhr früh Gigs in Friseursalons gespielt habe. (Lacht.) Im Grunde ist er für meine Karriere irrelevant, wir unterhalten uns auch nicht darüber. Wir haben einfach nur den gleichen Beruf. Jeder steht für sich allein. Aber er ist stolz auf mich, genauso wie meine Mutter.

Welche Tipps hat er ihnen denn gegeben?

Er hat mir zum Beispiel geraten, stets pünktlich zu sein, denn das mögen die Leute. Und spiel nicht die unverlässliche Exzentrikerin, das verprellt sie nur. Don?t fuck around, wenn Sie verstehen, was ich meine. Ich glaube, das war ein guter Tipp. Aber lass uns nicht dauernd über ihn reden, das ist doch langweilig.

Wenn Sie nicht gerade Musik machen, wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

Ach, da passiert nicht viel: Ich finde, jeder Tag, an dem ich nicht hart an meiner Musik feile, ist irgendwie ein verlorener Tag. Und wenn ich tatsächlich einmal freihabe, schlafe ich eigentlich nur aus. Oder ich koche – beim Kochen schaffe ich es, den Kopf freizubekommen. Ausgehen ist nicht so mein Ding, ich mag es gern ruhig.

Sie haben auch einmal gemodelt, standen 2008 für eine Burberry-Kampagne vor der Kamera von Starfotograf Mario Testino. Hat Ihnen das Spaß gemacht?

Nein, das war langweilig, wirklich stinklangweilig. Mode interessiert mich außerdem nicht. Ich habe das nur gemacht, um etwas Geld dazu zu verdienen. Jetzt habe ich einen echten Job.

Das gesamte Interview mit Coco Sumner lesen Sie im Seitenblicke Magazin 6/11!

(Seitenblicke Magazin/foto:dapd)

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