IAEA wirft Iran Verstoß im Atomstreit vor

Die IAEO ist sauer
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Nach einigen Fortschritten bei der Kontrolle des iranischen Atomprogramms hat Teheran den Zeitplan für weitere konkrete Informationen überschritten. Das geht aus einem am Freitag bekannt gewordenen Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien hervor. So sollen Angaben zur angeblichen Produktion von Zündern für Nuklearexplosionen mit fast einwöchiger Verspätung geliefert worden sein.


Zugleich geht aus dem Bericht hervor, dass es in letzter Zeit nur geringe Fortschritte bei den Atomgesprächen auf Expertenebene gab. Allerdings bestätigte die IAEA, dass der Iran seine Bestände an bis zu 20 Prozent angereichertem Uran, das rasch zu einer waffenfähigen Konzentration gesteigert werden könnte, weitgehend abgebaut hat.

Die vertragsgerechte Reduzierung der potenziellen Fähigkeit des Irans zum Bau von Atomwaffen gilt als entscheidend für einen Erfolg der Verhandlungen der UNO-Vetomächte sowie Deutschlands (5+1-Gruppe) mit der Regierung in Teheran. Angestrebt werden damit Garantien, dass der Iran sein Atomprogramm ausschließlich für friedliche Zwecke nutzen kann. Teheran bestreitet, dass es den Besitz von Atomwaffen anstrebt.

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