I: Jesus als Faschingsverkleidung

Empörung über Jesus-Kostüm: Eine chinesische Firma verkauft im Internet ein Kostümset mit weißem Gewand, einer braunen, langhaarigen Perücke, einem falschen Bart und einer Dornenkrone aus Plastik.

Das Set, das 28,35 Euro kostet, wird über eine norditalienische Firma im Stiefelstaat vertrieben. Die Kirche reagierte empört.

Der Sekretär des obersten kirchlichen Berufungsgerichtes, der Apostolischen Signatur, Bischof Velasio De Paolis, forderte Ermittlungen gegen die Firma, die in Italien das Faschingskostüm vertreibt. „In Italien ist Verleumdung der Religion ein Verbrechen. Die Staatsanwaltschaft soll ermitteln“, so De Paolis nach Angaben der Turiner Tageszeitung „La Stampa“ am Mittwoch.

Der Kurienkardinal Achille Silvestrini sprach von einer „vulgären und unannehmbaren Beleidigung“ für die Gläubigen. „Die Figur Jesus hat einen symbolischen Wert und muss geschützt werden“, so Silvestrini. Kardinal Ersilio Tonini sprach von einem Besorgnis erregenden Warnsignal einer Gesellschaft, die keinen Respekt mehr für die Religion habe.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • I: Jesus als Faschingsverkleidung
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen