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I: Diözese bestätigt blutige Tränen der Madonna

Die Diözese der italienischen Stadt Civitavecchia, 70 Kilometer nördlich von Rom, hält es für wissenschaftlich erwiesen, dass aus den Augen einer Muttergottes-Statue vor zehn Jahren Blutstropfen geflossen sind.

In einem Dossier, das von der Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Sonntag teilweise veröffentlicht wurde, unterrichteten die Leiter der Diözese den Vatikan, dass aus den Augen der Marienfigur in Civitavecchia menschliches Blut tropfte.

Der Besitzer der 30 Zentimeter hohen Figur, der heute 42-jährige Elektriker Fabio Gregori, der das Souvenir einst im kroatischen Wallfahrtsort Medjugorie erstand, hatte Anfang 1995 von zwei „Bluttränen“ gesprochen, von denen die eine auf das Herz und die andere auf die Schulter der Madonna gefallen sei. Tausende Menschen waren danach zur Madonna von Civitavecchia gepilgert. Die Figur wurde vorübergehend in einem Bank-Schließfach deponiert. Seit Juni 1995 ist sie in einer Kirche in Civitavecchia zu sehen, die zur Pilgerstätte geworden ist.

Eine Theologenkommission stufte die Tränen als “überirdisch“ ein. Mindestens 14 Mal soll die Madonna Blut geweint haben, einmal sogar in Anwesenheit des Bischofs. Auch der Vatikan hatte die Tränen für authentisch erklärt. Dass es sich bei den Absonderungen der Gipsskulptur um das Blut eines Mannes handelte, wertete die Theologenkommission als „göttliches Zeichen“.

Die Kirche hielt sich bisher trotz des gehäuften Auftretens der Erscheinungen mit Bewertungen zurück. Im Mai 1991 wurde von weinenden Madonnen in Potenza berichtet, im Juni 1992 in der Nähe von Salerno. Im März 1994 entdeckten Gläubige das Antlitz Jesu auf einem Stein in Bozen. Auch ein Bildnis des Kapuzinermönchs Pater Pio soll blutige Tränen geweint haben.

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