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Hunderte Tote bei Zugunglück in Nordkorea

Bei der schweren Zug-Explosion in Nordkorea sind nach britischen Angaben mehrere hundert Menschen getötet und Tausende verletzt worden.

Diese Zahlen habe der britische Botschafter in Pjöngjang von nordkoreanischen Behördenvertretern erhalten, erklärte das britische Außenministerium am Freitag in London. Unterdessen lief die internationale Hilfe an. Die USA, Südkorea, Russland, Australien und Deutschland Pjöngjang boten Unterstützung an.

Auch in Österreich traf das nordkoreanische Gesuch um internationale Hilfe ein. Wie das Innenministerium zur APA sagte, gebe es „vorerst keine Veranlassung, tätig zu werden“. Einerseits sei die Entfernung zu groß, andererseits gebe es derzeit noch zu wenig Informationen über das Unglück. Ein Hilfsangebot der UNO akzeptierte die Führung Nordkoreas bereits.

Die schwere Explosion am Donnerstag wurde offenbar durch den Kontakt von Sprengstoff mit Stromleitungen ausgelöst. Ein Vertreter der UNO sagte am Freitag in Peking unter Berufung auf nordkoreanische Beamte, zwei vermutlich mit Dynamit beladene Güterwaggons hätten auf einem Nebengleis Stromleitungen berührt. Diese Version widerspricht der ursprünglichen Darstellung von einer Kollision der Züge.

Die Explosion in der 120.000-Einwohner-Stadt Ryongchon hatte in einem Umkreis von 500 Metern alles dem Erdboden gleichgemacht. Über die genaue Zahl der Opfer herrschte auch am Freitag weiter Unklarheit. Zunächst war von etwa 3.000 Toten und Verletzten die Rede gewesen. Das Rote Kreuz hatte dann von 54 Todesopfern und mehr als 1.200 Verletzten gesprochen. Mehr als 8.000 Häuser und Wohnungen seien zerstört oder beschädigt worden. Aus Nordkorea selbst gab es kaum offizielle Informationen.

Redaktion: Claus Kramsl

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