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Hunderte Münz-Attrappen in Automaten gefunden

Symbolfoto
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Ein großer Teil der Zigarettenautomaten akzeptierten die jetonartigen Blechmünzen - Wirtschaftskammer muss Automaten für 2-Euro-Münzen sperren und umprogrammieren.

Hunderte jetonartige Münzen, die der Größe eines Zwei-Euro-Stückes ähneln, wurden in mehreren Automaten in Wien-Josefstadt gefunden, teilte das Bundeskriminalamt (BK) am Mittwoch mit.
Damit wird eine Aussendung des Bundesgremiums der Tabaktrafikanten in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die jetzt die betroffenen Zigarettenautomaten sperren müssen, bestätigt. Bundespolizeidirektion Wien und BK ermitteln in diesem Fall.

Automaten liesen sich täuschen
„Die Blechmünzen weisen in der Mitte einen Stern als Höhenprägung auf“, berichtet WKÖ-Obmann Peter Trinkl. Alle Jetons haben gleiches Aussehen. Ein großer Teil der Zigarettenautomaten nahmen die Blechmünzen an.

Wie groß der Schaden ist, ist nicht bekannt, sagte BK-Pressesprecher Gerald Hesztera. Bei dem Delikt handelt es sich aber nicht um Geldfälscherei, sondern um Diebstahl.

Hinweise sind erbeten
Jetzt geht es um die Frage, woher diese Münzen kommen, erklärte Hesztera. Man vermute, dass jemand oder eine Gruppe draufgekommen sei, dass bestimmte Jetons, die für andere Zwecke genutzt werden, von den Automaten angenommen werden. Jeder Automatenbetreiber, der solche Münz-Attrappen findet, soll sofort bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige erstatten. Auch jeder Hinweis zu dem Delikt wird erbeten.

Die betroffenen Automaten werden für die Umprogrammierung für einige Wochen für Zwei-Euro-Münzen gesperrt. Andere Münzen (ein Euro, 50 Cent, etc.) und Zahlungsformen (Quick, Handy, Banknoten) werden aber weiterhin angenommen, auch Retourgeld wird wie bisher ausgeworfen, teilte die Wirtschaftskammer mit.

Claus Kramsl

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