Hundert Polizisten bewachen Goldschatz in indischem Hindutempel

Nach der Entdeckung eines riesigen Goldschatzes in einem indischen Hindutempel wird dieser nun von rund hundert bewaffneten Polizisten bewacht.

Die Sicherheitskräfte bildeten drei Reihen um den Tempel Sree Padmanabhaswamy im Bundesstaat Kerala, erklärte ein ranghoher Beamter der Region am Montag. Der Schatz werde rund um die Uhr bewacht, zudem solle ein spezielles Kontrollzentrum eingerichtet werden.

Der aus Gold, Silber, Münzen und Edelsteinen bestehende Schatz werde im Tempel bleiben, sagte der Beamte, der den Wert der Kostbarkeiten auf umgerechnet 7,7 Milliarden Euro schätzte. Fünf Geheimkammern des Tempels waren bereits vergangene Woche geöffnet worden, eine weitere sollte noch am Montag ausgekundschaftet werden. Eine siebente Geheimkammer wird derzeit noch von Eisenwänden gesichert und soll nur nach einer Anweisung des indischen Obersten Gerichtshofs geöffnet werden. Ein früherer Richter des Obersten Gerichts in Kerala hatte am Sonntag erklärt, der Schatz sei möglicherweise sogar bis zu 15 Milliarden Euro wert. Der antike und archäologische Wert sei noch nicht berücksichtigt worden.

Unter den Entdeckungen war laut einem Bericht der “Times of India” auch eine Tonne Goldmünzen aus der Zeit Napoleons. Zudem seien Säcke voller Diamanten und Goldstatuen gefunden worden. Die staatliche Behörde zur Erhaltung von Kulturgütern (ASI) zeigte sich verblüfft über den Fund. “Kein Archäologe hat jemals erlebt, dass eine Geheimkammer nach der anderen geöffnet wird und Schätze wie diese entdeckt werden”, sagte ASI-Generaldirektor Gautam Sengupta.

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