Hubschrauber-Landeplätze der Spitäler unsicher

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Die Hubschrauber-Landeplätze der Wiener Krankenhäuser sollen künftig sicherer werden - Zuständige Stadträtin Brauner verspricht Sofortmaßnahmen im Wilhelminenspital.

Für das Wilhelminenspital hat Gesundheitsstadträtin Renate Brauner (S) am Donnerstag in einer Aussendung die Vergrößerung der Einflugschneise, die Optimierung der Beleuchtung und die Verlegung von Straßenlaternen angekündigt. Der ÖAMTC begrüßte die Entscheidung, nachdem der Club zuvor nächtliche Landungen aus Sicherheitsgründen eingestellt hatte.

Kommission erarbeitet Verbesserungen
Am Mittwoch war in Sachen Landeplätze erstmals eine Kommission aus Vertretern des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV), der Wiener Rettung, der Luftfahrt- und Verkehrsbehörde sowie des ÖAMTC zusammengetreten. Anfang September soll die Kommission dann Konzepte für wienweite Verbesserungen erarbeiten.

Bei der ÖAMTC-Flugrettung zeigte man sich über die rasche Reaktion erfreut. „Seit Jahren haben wir versucht auf die Situation hinzuweisen, dass Wiens Krankenhäuser über keinen einzigen zugelassenen Hubschrauberlandesplatz verfügen. Worten sind aber keine Taten gefolgt“, betonte Flugrettungschef Kurt Nordberg in einer Aussendung.

Die Initiative der Gesundheitsstadträtin sei umso wichtiger, als die europäische Luftfahrtbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) schon bald einschlägige Verordnungen erlassen werde, die Größe, Ausstattung und Hindernisfreiheit von Spitalslandeplätzen für sichere Landungen bei Tag und Nacht klar regeln. Damit würden Verlegungstransporte künftig nur noch zwischen Krankenhäusern mit zugelassenen Heliports möglich sein, so der ÖAMTC.

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