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Hotel Transsilvanien - Trailer und Kritik zum Film

Wenn es um die heranwachsende Tochter geht, ist halt auch Papa Dracula nur ein Mensch: Ein übervorsichtiger, um genau zu sein. Und so versucht er mit allen Mitteln, die an der Schwelle zur Volljährigkeit stehende Mavis am Verlassen des heimischen "Hotel Transsilvanien" zu hindern. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Das hatte der besorgte Vampir nach dem Tod seiner Frau als Refugium für Monster aller Art errichtet – “Menschenfrei seit 1898” lautet die Werbezeile. Und da taucht doch just zur großen Geburtstagsfeier ein menschlicher Tramper auf, der sich in die Tochter des Hauses verguckt. Sonys neuester Animationsfilm (nach Werken wie “Die Schlümpfe” oder “Arthur Christmas”) zeigt sich als fulminant-ironische Reise durch die Fabelwelt der Filmgeschichte, wenn auch mit allzu vertrautem Grundgerüst. Ab Freitag im Kino.

“Hotel Transsilvanien”: Monstermäßiger Vater-Tochter-Konflikt

Nachdem seine Frau von einem wütenden Mob ermordet wurde, hat Dracula (in der deutschen Sprachfassung anstatt von Adam Sandler von Rick Kavanian gesprochen) sich als Alleinerzieher der kleinen Mavis betätigt und nebenher sein Luxushotel für Monster eröffnet. Dort versammeln sich alljährlich zur eher lahmen Party für die Hausprinzessin unter anderen Frankenstein und Braut, die Mumie, der unsichtbaren Mann und nicht zuletzt Familie Werwolf samt unzähliger Welpen. Nun steht der 118. Geburtstag an – mithin die Volljährigkeit. Als da der unbekümmerte Backpacker Jonathan ins Haus stolpert, sieht Dracula sein Hotel und die Ehre seiner Tochter in Gefahr, zumal sich der Jüngling als veritable Partykanone erweist.

So rasant die optische Umsetzung der Idee daherkommt, so bekannt kommt dem Animationsfreund das Grundgerüst vor. Wie bei “Monster Inc.” haben die Monster mehr Angst vor den Menschen als umgekehrt, die Kleine zieht in der Inkarnation als Fledermaus eine Trauerschnute wie der gestiefelte Kater aus “Shrek” und Vater Dracula ist so überbeschützend seiner Tochter gegenüber wie der Papa aus “Finding Nemo”.

Dafür ließen die über 90 Animationszeichner beim Langfilmdebüt von Regisseur Genndy Tartakovsky ihren Assoziationen zum Thema Monster freien Lauf. Der unsichtbare Mann hat Probleme bei der Scharade, Big Foot verursacht im Hotel eine Toilettenverstopfung, die Vampire trinken schon lange Bio-Naturblutersatz und nichts schreit so erbärmlich wie das Vollzornbrot, wenn man es essen will.

Optisch umgesetzt ist das Konzept in einer Mischung aus eher flächigen, streckenweise an japanische Comicfiguren erinnernden Gesichtern und einem detailreich ausgearbeiteten Hintergrund, der durch 3D-Fahrten räumlich erschlossen wird. Da lässt sich schon mal ein großes Mangaauge zudrücken, wenn einem das Konzept irgendwie allzu vertraut wirkt.

(APA)

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