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HOFER spendet 15.000 Euro an Winternothilfe der Caritas

it dem ersten Kälteeinbruch startet für Obdachlose die härteste Zeit des Jahres.
it dem ersten Kälteeinbruch startet für Obdachlose die härteste Zeit des Jahres. ©Jork Weismann
Für Obdachlose beginnt mit dem ersten Kälteeinbruch die härteste Zeit des Jahres. Unter dem Motto "Gemeinsam Wärme schenken" spendet HOFER 15.000 Euro an die Winternothilfe der Caritas.

Mit dem ersten Kälteeinbruch startet für Obdachlose die härteste Zeit des Jahres. Umso wertvoller ist in dieser Zeit das Engagement von karitativen Einrichtungen, die Bedürftige mit warmen Mahlzeiten und trockenen Schlafplätzen versorgen. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative "Projekt 2020" spendet HOFER 15.000 Euro an die Winternothilfe der Caritas.

Obdachlosigkeit in Wien: Einige hundert Menschen schlafen im Freien

Obdachlosigkeit ist auch in Österreich ein verbreitetes Problem, dem zuweilen wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Schätzungen der Caritas zufolge schlafen aktuell einige hundert Menschen allein in Wien bei Wind und Kälte im Freien. Um den Ausbau des karitativen Angebots in der kalten Jahreszeit zu unterstützen, spendet HOFER auch dieses Jahr wieder 15.000 Euro in Form von HOFER-Gutscheinen an die Caritas.

Diese eröffnet anlässlich der bevorstehenden Kältemonate mehrere warme Zusatzquartiere mit insgesamt 200 Betten, unter anderem in der Zweiten Gruft, in einem ehemaligen Pflegewohnhaus und in einer aufgelassenen Bankfiliale sowie in einer Polizeistation. Die Caritas Wien unterstützt neben bedürftigen Menschen auch engagierte Helfer: Auf der Online-Plattform winternothilfe.at finden Freiwillige unterschiedlichste Möglichkeiten, obdachlosen Menschen rasch und unbürokratisch zu helfen, wie zum Beispiel durch Sachspenden oder Freiwilligenarbeit. Zusätzlich kann ein Anruf beim – seit November wieder in mehreren Bundesländern rund um die Uhr aktiven – Kältetelefon für Betroffene eine echte Überlebenshilfe sein, denn Streetworker gehen allen Hinweisen nach und versuchen, die obdachlosen Menschen in einem Notquartier unterzubringen oder zumindest mit warmer Kleidung und winterfesten Schlafsäcken zu versorgen (nähere Informationen unter caritas.at/obdachlosigkeit).

Gemeinsam Wärme schenken: HOFER spendet an Caritas

Verantwortung ist der Schlüssel zu einem besseren Miteinander und daher ein zentraler Begriff der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ von HOFER. Daher ist es HOFER ein großes Anliegen, denjenigen zu helfen, die sich in Not befinden und Unterstützung benötigen. So ist auch das Thema Obdachlosigkeit bei „Projekt 2020“ nicht neu. Seit drei Jahren kooperiert HOFER mit neunerhaus, einer Wiener Organisation, die sich mit kostenlosem Zugang zu medizinischer Versorgung für obdachlose und armutsgefährdete Menschen einsetzt. Mit weiteren Sozialorganisationen wie der Caritas, dem SOS Kinderdorf und der Diakonie arbeitet der Diskonter bereits seit vielen Jahren zusammen.

Die Caritas betreibt in ganz Österreich 41 Obdachloseneinrichtungen und zwölf Mutter-Kind-Häuser. Insgesamt werden auf diese Weise fast 1.800 Schlafstellen und mehr als 700 Wohnplätze für Menschen geschaffen, die keinen anderen Unterschlupf haben. Eine der bekanntesten Einrichtungen ist die Gruft in Wien. Alleine im Vorjahr hat die Caritas hier 116.000 warme Mahlzeiten ausgegeben – das sind rund 400 Mahlzeiten pro Tag. Ein weiteres Beispiel ist das „Marienstüberl“ in Graz. Hier werden täglich bis zu 280 Bedürftige mit heißen Mahlzeiten, einer warmen Stube und einem offenen Ohr versorgt.

"Mit Obdachlosigkeit dürfen wir uns in Österreich nicht abfinden. Obdachlosigkeit ist eine der sichtbarsten Formen der Armut. Sie findet in der Öffentlichkeit statt, und sie zeigt auf, dass es trotz eines guten Sozialsystems in Österreich unserer persönlichen Hilfe bedarf. Einer Hilfe, die nicht bei der Bereitstellung von Notunterkünften enden darf. Einer Hilfe, die in unzähligen Wärmestuben der Pfarren in ganz Österreich gelebt wird, wo die Menschen nicht nur warmes Essen, sondern auch ein Gegenüber bekommen, das sie annimmt als Menschen, und nicht als ‚Fälle‘ . Wir müssen uns berühren lassen von den Schicksalen dieser Menschen, hinschauen und nicht wegschauen “ , sagt Caritas-Generalsekretär Bernd Wachter.

(Red)

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