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Hofer für Verbleib Straches in der FPÖ

Nobert Hofer ist gegen einen Parteiausschluss von Strache.
Nobert Hofer ist gegen einen Parteiausschluss von Strache. ©APA/Lukas Huter
Norbert Hofer hat sich heute, Dienstag, für den Verbleib von Heinz-Christian Strache in der Partei ausgesprochen. "Strache soll Teil der freiheitlichen Familie bleiben", so Hofer.
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Vor Beginn der heute, Dienstag, Nachmittag tagenden Parteigremien hat sich der designierte FPÖ-Chef Norbert Hofer für einen Verbleib des zurückgetretenen Obmannes Heinz-Christian Strache in der Partei ausgesprochen. “Ich bin nicht dafür, dass man die Bande komplett durchschneidet. Strache soll Teil der freiheitlichen Familie bleiben. Ich glaube, auch er will das”, sagte Hofer gegenüber dem “Kurier” (online).

Strache hatte bei der EU-Wahl fast 45.000 Vorzugsstimmen erhalten und hat damit Anrecht auf eines der drei FPÖ-Mandate. Der über das Ibiza-Video gestolperte frühere Vizekanzler hat bisher offen gelassen, ob er das Mandat annimmt. Zuletzt waren Spekulationen aufgetaucht, dass Strache in diesem Fall aus der Partei ausgeschlossen werden oder er austreten könnte.

Entscheidung über EU-Mandat bleibt weiter offen

Den Strache-Kritikern richtet Hofer aus: “Es werfe derjenige den ersten Stein, der noch nie einen Fehler gemacht hat.” Man “müsse sich schon anschauen, was Strache gesagt habe, und unter welchen Umständen das passiert ist”. Strache werde seine “Entscheidung in aller Ruhe überlegen, denn gewisse Dinge will er sich nicht mehr antun”, meinte Hofer. Dann werde Strache bekannt geben, unter welchen Rahmenbedingungen er das Mandat überhaupt annehmen würde. Sollte Strache als FPÖ-Abgeordneter nach Brüssel gehen, dann müsse die FPÖ im Wahlkampf mit diesem Thema eben “umgehen, denn er ist direkt demokratisch gewählt”, meinte Hofer.

Straches Ehefrau Philippa betonte unterdessen auf Facebook, dass es sich um eine Entscheidung ihres Mannes handle: “Mein Mann ist erwachsen und entscheidet selbst, was er mit seinem EU-Mandat macht. Ich bin mir sicher, er wird eine Entscheidung treffen, die zum Wohl der Partei ist, aber auch respektvoll im Hinblick auf die zahlreiche Unterstützung, und die Wählerinnen und Wähler, die ihm eine Vorzugsstimme gegeben haben.”

(APA/Red)

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