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Hochzeitsanzug, Fernseher & Musikinstrument: Das waren die kuriosesten Fundstücke in Zug und Bahnhof 2018

Ein Bräutigam musste 2018 seine Hochzeit mit einem Leihanzug bestreiten, sein Hochzeitsanzug war bei der ÖBB liegen geblieben.
Ein Bräutigam musste 2018 seine Hochzeit mit einem Leihanzug bestreiten, sein Hochzeitsanzug war bei der ÖBB liegen geblieben. ©pixabay.com (Sujet)
Zirka 30.000 Gegenstände sind heuer in den ÖBB-Lost & Found-Büros abgegeben worden. Neben Geldtaschen und Smartphones waren auch ein Hochzeitsanzug, ein Fernseher und 120 verschiedene Instrumente dabei.

Rund 30.000 in Zügen oder Bahnhöfen verlorene oder vergessene Gegenstände sind heuer in den insgesamt sieben ÖBB-Lost & Found-Büros abgegeben worden. Das sind rund 80 Objekte pro Tag. Unter ihnen befand sich auch 2018 wieder allerlei Kurioses, etwa ein Hochzeitsanzug, ein Fernseher und 120 verschiedene Instrumente.

2017: Verlorenes Hochzeitskleid wurde nie abgeholt

Wurde 2017 ein Hochzeitskleid verloren – und nie abgeholt – so war es dieses Jahr ein Hochzeitsanzug, der liegen gelassen wurde. Der Bräutigam musste seine Trauung in einem Leihanzug bestreiten, habe den Anzug allerdings nach der Hochzeit geholt, berichteten die ÖBB am Freitag. Ob so manche Hochzeit ohne Musik auskommen musste, sei bei insgesamt 120 verlorenen Musikinstrumenten zumindest im Bereich des Möglichen, hieß es. 25 Blasinstrumente (etwa Trompeten und Klarinetten), 74 Saiteninstrumente, 17 Streichinstrumente und vier Tasteninstrumente – darunter eine elektrische Orgel – wurden abgegeben.

Fundsachen: Geldbörsen werden am häufigsten verloren

Mengenmäßig an erster Stelle lagen verlorene Geldbörsen: 3.100 Stück wurden abgegeben. Dann folgten rund 3.000 Handys bzw. Smartphones. Auf Platz drei: rund 2.600 Rucksäcke. Weitere “Klassiker” unter den Fundgegenständen waren Jacken (1.600 Stück), Trolleys (1.000 Stück) und Schlüsselbünde (980 Stück). Zu den verlorenen “Einzelstücken” zählten ein TV-Gerät, ein Rollstuhl, eine Brosche, ein Badeanzug und ein Brettspiel.

In 40 Prozent der Fälle landen die Gegenstände binnen zehn Tagen wieder bei ihrem Besitzer oder ihrer Besitzerin, berichteten die ÖBB am Donnerstag. Jene Gegenstände, die ihren Weg nicht zurückfinden, werden wie gesetzlich vorgeschrieben an die öffentlichen Fundbehörden übergeben. Betroffene können über ein Online-Formular einen verlorenen Gegenstand melden.

(APA/Red)

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