Hochzeits-Dress-Code: Do's & Dont's

Dass man als Gast nicht in Weiß erscheint, wenn die Braut in Weiß heiratet, dürfte den meisten bekannt sein. Aber was wird eigentlich in der Kirche als angemessen empfunden?

Die Geistlichkeit ist offensichtlich auch Extravaganzen gegenüber aufgeschlossen. An tief dekolletierten Brautkleidern nimmt keiner Anstoß. Als unangebracht wird eher der lange Schlitz im Kleid angesehen, der beim Sitzen aufspringt und tiefe Einblicke à la „Basic Instincts“ gewährt.

Ungeübte sollten vorher unbedingt probieren, sich einigermaßen anmutig und sicher in einer langen Robe zu bewegen. Denn wenn man sein alltägliches Leben überwiegend in Jeans und Turnschuhen verbringt, birgt das so einige Tücken. Insbesondere dann, wenn man sich nach dem Hinknien vor dem Altar wieder erheben soll. Übrigens auch die Farbe des Brautkleids muss heute nicht mehr unbedingt Weiß sein – denn über die ursprüngliche Bedeutung dieser Farbe machen sich auch die Geistlichen quer durch das Land keine Illusionen mehr…

Als störend werden Ablenkungen von der Zeremonie in Form von nicht gerade diskret fotografierenden und filmenden Freunden oder Angehörigen empfunden. Denn jeder möchte gern von seiner besten Seite aufgenommen werden, und so gilt die Aufmerksamkeit von Brautpaar und Gästen häufig eher dem Objektiv der Kamera als der Trauung selbst.

Das Brautpaar bestimmt
Den Dresscode der Hochzeit bestimmt das Brautpaar. Es gilt als absolut stillos, ihm an diesem Tag die Schau zu stehlen. Die Gäste halten sich an die Bekleidungsvermerke auf der Einladung. „Dunkler Anzug“ bedeutet für die Dame festlich, von kurz bis 7/8 ist alles erlaubt. „Smoking“ verlangt mindestens ein festliches Cocktailkleid, aber jetzt ist auch lang möglich. Eine Frau kann jeweils auch im eleganten Hosenanzug kommen. Zum „Frack“
passt allerdings nur eine sehr festliche, lange Abendrobe.

Smoking und Frack
Der Smoking (und selbstverständlich der Frack) ist streng genommen keine
Tagesgarderobe. Für das Hochzeitsdinner kleiden sich die Gäste normalerweise in der Pause zwischen dem Empfang nach der Trauung und dem Abend um. Immer häufiger bevorzugen junge Männer bei informellen Hochzeiten im Familien- und Freundeskreis heutzutage auch einen (zweifarbigen) Smoking (Schwarz als Basisfarbe wird ergänzt durch dunkle Grautöne oder Naturfarben wie Sand und Kakao bis hin zu dunklen Rotnuancen). Oder auch einen weißen Anzug, passend zur Braut. Die männlichen Gäste entscheiden sich dann ebenfalls für den Smoking oder tragen Anzüge in Dunkelblau, Anthrazit oder Schwarz mit einem Streifen.

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