Hochwasserpegel in Deutschland sinken

Während aus vielen Städten Dienstag früh sinkende Pegel vermeldet wurden, sorgten das anhaltende Tauwetter und weiterer Regen für steigende Wasserstände an Abschnitten der Elbe und des Main.

In der südniedersächsischen Stadt Hann. Münden erreichte die Weser am Morgen eine Höhe von 5,54 Meter, wie der Krisenstab mitteilte. In der Nacht auf Montag waren 6,20 Meter gemessen worden. Straßen am Rande der Altstadt waren weiter überschwemmt. In mehreren Schulen fiel auch am Dienstag der Unterricht aus.

Die Stadt Hameln überstand das Hochwasser ohne größere Schäden. “Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen”, sagte Stadtsprecher Thomas Wahmes. Der Flusspegel hatte in der Nacht mit rund 6,30 Meter seinen höchsten Stand erreicht. “Wir mussten lediglich einige Straßen und die Weserpromenade sperren”, sagte Wahmes.

Nach heftigen Regenfällen und Tauwetter wurde in der Nacht der Marktplatz in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) überflutet. Der Pegelstand lag am Morgen mit 5,35 Meter 15 Zentimeter über dem kritischen Wert, wie Rüdiger Friese, Hydrologe der Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Württemberg, mitteilte.

Auch in Hessen verzeichnen nahezu alle Flüsse sinkende Pegelstände, sagte ein Sprecher des Landesamts für Umwelt und Geologie in Wiesbaden auf Anfrage. Auch an der Lahn sei inzwischen die höchste Meldestufe 3 verlassen worden.

Steigende Fluten hingegen gibt es am Main. “Die Mainwelle scheint Schweinfurt inzwischen passiert zu haben und erreicht nun Hessen”, sagte ein Sprecher. Für die nächsten 24 Stunden sei ein Anstieg des Flusses um rund 20 Zentimeter prognostiziert. In Sachsen bei Schöna steigt ebenfalls der Pegel. An der Grenze zu Tschechien liegt dieser knapp unter fünf Metern.

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