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Hochwasser zerstört Häuser in Karachi

Sintflutartige Monsun-Regenfälle und Gewitterstürme ziehen in Asien weiter ihre tödliche Spur der Verwüstung. In der pakistanischen Küstenmetropole Karachi brachte das Hochwasser mehrere Häuser zum Einsturz.

Aus den Trümmern wurden am Freitag 22 Leichen geborgen. Es war der schwerste Sturm in Karachi seit Juni, als in der umliegenden Provinz Sindh mehr als 200 Menschen umkamen.

Im Nachbarland Indien sowie in Nepal und Bangladesch gingen die Aufräumarbeiten nach den schweren Überschwemmungen weiter. Im Unionsstaat Bihar wurde eine Urlaubssperre für Mediziner verhängt, Ärzte wurden zum Großeinsatz verpflichtet. Die Behörden verwiesen insbesondere auf die Gesundheitsgefahren, die von stehenden Wasserlachen ausgingen. Die Zahl der Toten infolge des jüngsten Hochwassers stieg bis Freitag auf mindestens 575. Seit Beginn des Monsuns im Juni sind nach amtlichen Angaben allein in Indien schon mehr als 1.500 Menschen ums Leben gekommen.

Im Fernen Osten zog der Tropensturm „Pabuk“ auf Hongkong zu, Schulen sowie die Börse blieben am Freitag geschlossen. Der Sturm löste Anfang der Woche auf den Philippinen Erdrutsche aus, denen mindestens elf Menschen zum Opfer fielen. Auch Vietnam wurde von einem schweren Tropensturm heimgesucht. Die Zahl der Todesopfer dort stieg am Freitag auf mehr als 60.

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