Hochwasser-Schäden: "Rasche Hilfe auf dem Weg"

Hochwasser-Schäden: Notwendige Mittel aus dem Katastrophenfonds bereits zugesagt.
Hochwasser-Schäden: Notwendige Mittel aus dem Katastrophenfonds bereits zugesagt. ©AP Photo/Lisa Leutner
Nach dem Hochwasser und heftigen Schäden in Teilen Österreichs ist laut Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) "rasche Hilfe auf dem Weg".
Unterstützung für Unternehmen

"Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um den Betroffenen vor Ort zu helfen. Die Bundesregierung hat die dafür notwendigen Mittel aus dem Katastrophenfonds des Finanzministeriums bereits zugesagt. An finanziellen Mitteln wird es daher sicher nicht scheitern", so Blümel in einer Aussendung.

Katastrophenfonds wurde eingerichtet

Der Katastrophenfonds des Bundes wurde zur Beseitigung und Prävention von außergewöhnlichen Schäden, die beispielsweise durch Hochwasser entstehen, eingerichtet. Der Fonds ist derzeit mit rund 450 Millionen Euro gefüllt.

Schäden nach Hochwasser werden geschätzt

Die in den Ländern Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Tirol entstandenen Schäden werden der Aussendung zufolge von Schadenskommissionen geschätzt. Auf Basis ihrer jeweiligen Richtlinie leisten die Länder Zuschüsse, davon wiederum ersetzt der Bund den Ländern 60 Prozent bei Privatschäden bzw. 50 Prozent bei Schäden am Vermögen von Ländern und Gemeinden. Dieser Anteil soll nun vom Bund vorgezogen werden, damit den Menschen zügig geholfen werden kann.

Entsprechende Anträge können die Betroffenen bei der Gemeinde stellen. Nach dem Hochwasser am Wochenende wird laut Schätzungen mit etwa 2.500 Hilfsanträgen gerechnet.

Angesichts der Hochwasserereignisse der vergangenen Tage forderte die Naturschutzorganisation WWF Österreich erneut umfassende Bodenschutzmaßnahmen und den Ausbau naturbasierter Lösungen wie die Sanierung von Flüssen und ihrem Umland. "Denn die massive Bodenversiegelung, die Überregulierung der heimischen Flüsse und der großflächige Verlust an naturbelassenen Wäldern und Mooren steigern die Intensität extremer Wetterereignisse dramatisch", hieß es in einer Aussendung.

(APA/Red)

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