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Hochwasser nach starkem Regen: Badeverbot für Neue Donau

Die Stadt Wien verhängte ein Badeverbot für die Neue Donau.
Die Stadt Wien verhängte ein Badeverbot für die Neue Donau. ©Wiener Gewässer/APA
Nach den starken Regenfällen in den vergangenen Tagen führt die Donau derzeit Hochwasser. Entlang der Neuen Donau in Wien wurde deswegen ein Badeverbot verhängt.

Die Mitarbeiter des Hochwasserschutzes der Stadt Wien, Fachabteilung Wiener Gewässer, sind derzeit im Hochwassereinsatz, die Hochwasserzentrale im Einlaufbauwerk in Langenzersdorf sowie die beiden weiteren Wehre 1 und 2 an der Neuen Donau wurden besetzt.

Rote und gelbe Fahnen bei neuer Donau gehisst: Badeverbot

Wie immer bei Donauhochwasser in Wien werden rote und gelbe Fahnen entlang der Neuen Donau gehisst. Das bedeutet, dass Baden, Wassersport und Bootfahren verboten sind.

Nach Ende des Hochwassers werden die gelben Fahnen wieder eingeholt. Die roten Fahnen bleiben solange gehisst, bis das Badeverbot wieder aufgehoben wird. Wann das sein wird, ist derzeit noch offen.

Donauhochwasser in Wien: Aktuelle Situation

Alle Wehrfelder am Einlaufbauwerk sowie an den Wehren 1 und 2 wurden geöffnet, damit Wasser aus der Donau in die Neue Donau fließen kann. Ab einem Wasserstand von 5,30 Metern, gemessen in Korneuburg, fließt Donauwasser über die Wehrfelder des Einlaufbauwerks in die Neue Donau.

Der für Wien relevante Wasserpegel Korneuburg erreichte Mittwochfrüh einen Höchststand von 6,12 Meter und ist seitdem leicht sinkend. Normalerweise hat die Donau bei Korneuburg einen Wasserstand von 2,5 Meter.

Die starken Regenfälle dürften laut Wetterprognosen noch heute zu Ende gehen, daher ist von einem baldigen Absinken des Wasserpegels auszugehen.

Copa-Steg und Waluliso-Steg gesperrt

Die beiden Schwimmstege Waluliso im Süden und der Copa-Steg bei der Reichsbrücke wurden ausgedreht und bleiben bis auf weiteres gesperrt. Die Treppelwege am Wasser entlang der Uferbereiche im Bereich zwischen Wehr 1 (bei der Donaustadtbrücke) und Wehr 2 im Süden der Donauinsel wurden überflutet und sind derzeit abgesperrt.

Aufgrund der starken Strömung in der Neuen Donau werden die Unterwasserpflanzen, die auch in der Neuen Donau wachsen, ausgerissen und treiben derzeit an der Wasseroberfläche. Die Mitarbeiter von Wiener Gewässer werden nach Ende des Hochwassers in den kommenden Tagen diese Pflanzen einsammeln.

(Red)

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