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Hochwasser in Niederösterreich

Heftige Regenfälle in Niederösterreich haben in der Nacht auf Freitag zu teilweise kritischen Hochwassersituationen geführt. Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht absehbar.

Betroffen sind vor allem die Einzugsgebiete der Wasserläufe Triesting, Piesting und Schwechat im Süden des Bundeslandes. In den Morgenstunden verschärfte sich die Situation rund um das Stadtgebiet von Baden, während im Westen des Bezirks das Wasser wieder etwas zurück ging, teilte NÖ Feuerwehrsprecher Jörg Würzelberger der APA mit. Betroffen seien vor allem die Bezirke Baden, Wiener Neustadt und Neunkirchen. Seit den Abendstunden seien im ganzen Bundesland über 1.700 Feuerwehrkräfte im ständigen Einsatz. Auch das Bundesheer wurde zu Hilfe gerufen. Aber auch in Stockerau, in Klosterneuburg und in Tulln kam die Feuerwehr zum Einsatz.

Die ohnehin angespannte Hochwasserlage eskalierte kurz nach Mitternacht, als die Triesting über die Ufer trat. Eine Hochwasserwarnung war erst kurz zuvor von der Bezirksfeuerwehr Baden ausgegeben worden. Zahlreiche Keller, Garagen und die Triestingtal-Bundesstraße wurden überflutet. Um 1.00 Uhr forderte die Bezirksfeuerwehr Baden die Bevölkerung des Triestingtales über das Radio auf, ihre Häuser nicht zu verlassen und höher gelegene Stockwerke aufzusuchen.

Die Situation in einigen Wohngebieten entlang der Triesting sei „teilweise kritisch“, erklärte der Bezirkshauptmann von Baden, Helmut Leiss, gegenüber dem ORF-Radiosender Ö3. Wie der Bezirkshauptmann mitteilte, musste die B 18 wegen Überflutung gesperrt werden. Man könne aber damit rechnen, dass die B 18 und weitere Straßensperren in den Morgenstunden rechtzeitig zum Berufsverkehr wieder geöffnet werden können, erklärte Würzelberger gegenüber der APA.

Einen Radiobericht, wonach angeblich auch eine Person vermisst werde, konnte der NÖ Feuerwehrsprecher nicht bestätigen. Mit technischen Problemen kämpfe man in der Gegend von Bärndorf, ein Pensionistenheim sei wegen des Hochwassers dort ohne Strom. Insgesamt habe es aber bei den Sicherungs- und Bergungsarbeiten bisher keine größeren Probleme gegeben, die Bevölkerung handle umsichtig und kooperiere sehr gut, so Würzelberger.

In Folge der heftigen Regenfälle kam es in Niederösterreich auch in der weiteren Umgebung des Krisengebietes zu zahlreichen weiteren Verkehrsbehinderungen. So bestand laut dem Autofahrerclub ÖAMTC auf der A 2 zwischen Baden und Wöllersdorf in beiden Richtungen akute Aquaplaninggefahr. Die Badener Bundesstrasse B 210 musste wegen Hochwasser zwischen Alland und Ebreichsdorf in beiden Richtungen gesperrt werden. Weiters vermeldete der ÖAMTC die Sperre der L 138, der B 26, sowie der Auf- und Abfahrten der A 21 von Alland und Mayerling.

Im nördlichen Niederösterreich wurde laut Polizeiangaben bereits am Donnerstagabend eine Unterführung der A 22 bei der Abfahrt Stockerau Mitte durch ein heftiges Gewitter überflutet. Die Fahrbahn war etwa 40 cm unter Wasser und dadurch unpassierbar, Pumparbeiten waren erforderlich. In der Folge wurde der Zubringer der A 22 für fast eine Stunde für den gesamten Verkehr gesperrt. Das Wasser wurde von der FF Stockerau abgepumpt.

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