Hochwasser: Feuerwehr beförderte Auto von Wienerin aus Mure in Salzkammergut

Salzkammergut: Die Feuerwehr setzte sich mit einem Auto im Gatsch einer Mure auseinander.
Salzkammergut: Die Feuerwehr setzte sich mit einem Auto im Gatsch einer Mure auseinander. ©APA/HELMUT FOHRINGER (Symbolbild)
Die Feuerwehr Traunkirchen (Bezirk Gmunden) beförderte am Sonntag im Salzkammergut das Auto einer Wienerin aus dem Gatsch, der von einer Mure übrig geblieben war.

Die Frau war auf der Salzkammergutstraße (B145) von Ebensee Richtung Traunkirchen unterwegs und missachtete eine Straßensperre. Laut eigenen Angaben versuchte sie den vermurten Streckenabschnitt mit 50 km/h zu passieren, berichtete die Polizei Oberösterreich. Sie blieb aber stecken.

Salzkammergut: Feuerwehrleute mit Auto beschäftigt

In der Nacht auf Sonntag war um 21.20 Uhr eine Mure auf die B145 abgegangen. Seither lag die Straße beim Nordportal des Sonnsteintunnels etwa 30 cm unter einer Schicht aus Schlamm und Geröll. Weil die Gefahr bestand, dass weiteres Gesteinsmaterial nachkommt, wurde die Tunnelkette Traunkirchen für den gesamten Verkehr gesperrt. Mehrere Fahrverbotszeichen sowie Scherengitter auf der Fahrbahn wiesen die Verkehrsteilnehmer darauf hin.

Doch die 34-Jährige fuhr mit ihrem Gatten und zwei Kleinkindern trotzdem weiter und konnte ihr Auto schließlich nicht mehr aus dem Schlamm befreien. Zwölf Feuerwehrleute zogen den Pkw zurück auf die Fahrbahn. Es wurde niemand verletzt. Wegen der Missachtung der Straßensperre wird Anzeige erstattet.

(APA/Red)

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