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Höchst erotisch

Bäuerinnen aus Vorarlberg - Ab Mitte Oktober können Sie den Bäuerinnenkalender 2004 in Händen halten. Vorab aber die ersten Fotos hier auf sey.vol.at.

Klick! „Ja, super“, lobt Fotograf Helmut Greber, „vielleicht noch den obersten Knopf öffnen, Jaaa, genau, das Bein noch auf den Heuballen, super!“

Die Höchster Bäuerinnen beim Foto-Shooting. Sie werden sich nun fragen: Hoppla, Bäuerinnen aus Vorarlberg – Fotos? Sie haben richtig gelesen. Und ab Mitte Oktober können Sie das Ergebnis auch in Händen halten. Den Bäuerinnenkalender 2004. Vorab aber die ersten Fotos hier im VN-Magazin.

Alles begann vor etwa einem Jahr. Heidi Fessler bestellte sich im Internet einen Jungbäuerinnenkalender. Gedacht als Geschenk. Und als sie dann so durch die Monate blätterte, Jänner, Februar, Oktober – war sie enttäuscht. „Jungbäuerinnenkalender?“, empört sie sich, „das sind ja alles magersüchtige Models, wo bleiben die Vollblut-Weiber, denen man die Freude am Leben ansieht?“

Auch den Frauen aus der
Handarbeitsrunde stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Nach ein, zwei Campari-Orange und einigen gestrickten Reihen wussten sie, was Sache ist: „Wir zeigen denen, was Bäuerinnen sind. Powerfrauen – (H)höchst erotisch!“

Bäuerinnen, Frauen mit Kopftuch, schwarzen Rändern unter den Fingernägeln und statt Eau de Cologne Moschus Kuhstall. „Genau das sind sie, die strapazierten Klischees“, lacht Gabi Brunner, „und der Kalender ist unsere Chance. Wir sind moderne Powerfrauen und das sollen auch alle wissen.“ Ihr Leben spielt sich zwischen Kuhstall, Küche und Büro ab. Zwischen Idylle und harter Arbeit.

Kampf dem Klischee

„Ein Bauernhof ist ein Betrieb wie jeder andere, muss wirtschaftlich geführt werden und alle Arbeitskräfte, sprich Familienmitglieder müssen mit anpacken“, erzählt Heidi. Sie ist auf dem Bauernhof aufgewachsen. Das Bäuerinnen-Leben liegt ihr im Blut. Ist ihre Leidenschaft. Jeannette hingegen wuchs als „Stadt-Kind“ auf. Machte eine Lehre als Friseurin, bevor ihr der Mann ihrer Träume über den Weg lief. Von Beruf Bauer. „Eigentlich wollte ich als Kind immer einen Cowboy als Mann“, erinnert sie sich. „Hast du ja fast geschafft“, meint Heidi und trällert Gittes alten Schlager vor sich hin.

Stadt Kind und Bäuerin

Schnell hat sich Jeannette in die Strukturen eingefügt, hat gleich mit angepackt und kann dem Leben auf dem Hof eigentlich nur Positives abgewinnen. „Außer das Schlachten“, gesteht die 38-Jährige, „an das habe ich mich nie gewöhnt, das ist für mich immer wieder eine Tragödie.“ Dennoch, auch sie, das ehemalige „Stadt-Kind“ ist nun Bäuerin aus Leidenschaft.

Pinkelnde Kälber

Und in diesem Bäuerinnenkalender sieht man, was Sache ist. „Die Foto-Shootings haben echt Spaß gemacht“, wirft Ingrid in die Runde, „weißt du noch die Bäuerin, die beim ersten Mal mit dem Uralttraktor, hinten dran ein Anhängerle, vollgestopft mit Kleidern, um die Ecke geschossen kam.“

„Oder das Model, das an Land schwimmen musste, weil sie mit dem nassen und bleischwer gewordenen Leinenkleid nicht mehr ins Boot klettern konnte“, erinnert sich Gabi.
„Oder das Kalb, das „losgebiselt“ hat, nachdem es vom Fotograf nach etlichen Versuchen endlich in die gewünschte Position gehievt wurde.“
Nun mischt sich auch der Fotograf Helmut Greber ins Gespräch: „Also ich gebe zu, zuerst habe ich die Idee für einen Jux gehalten“, gesteht er ehrlich, „aber nun muss ich sagen, die Arbeit mit den Laien hat unglaublich viel Spaß gemacht.
Da hat Helmut Greber auch schon einmal selbst mitangepackt und in der Bauernhof-Kulisse einen Schubkarren plaziert oder ein Kälbchen zurecht gerückt.

Zuerst waren seine Hobby-Models natürlich gehemmt, aber dann kam letztendlich eine natürliche Erotik zu Tage. „Der Kalender ist einfach eine Wucht,“ ist der Fotograf nach Abschluss der Arbeiten begeistert. Und nach einer kurzen Pause fügt er hinzu: „Schade nur, dass keine lange Haare hat.“
„Ja. Dann bräuchten wir ein Kopftuch, um in den Stall zu gehen“, brüstet sich Heidi, „und dann sind wir wieder beim alten Klischee.“
Bäuerin und Piratin
Sie steht auf und läuft zur Garderobe. Mit einem Bandana, auch Piratentuch genannt, kommt sie zurück. „Die moderne Bäuerin trägt das“, meint sie, „Kopftuch war gestern!“


Bäuerinnen 2004 – H(h)öchst erotisch

Kalendermotto: Power und Lebensfreude für ein ganzes Jahr
Fotograf: Helmut Greber
Limitierte Auflage von 1000 Stück einzeln nummeriert
Zu bestellen bei: Bäuerinnen Höchst c/o Heidi Fessler, Burghof 50, 6973 Höchst oder unter der E-Mail-Adresse: baeuerin.2004@utanet.at
Preis: 21 Euro


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