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HIV-Selbsttest auf dem Handy

Durch ein neu entwickeltes Minilabor könnten Aufwand und Kosten gespart werden.
Durch ein neu entwickeltes Minilabor könnten Aufwand und Kosten gespart werden. ©BilderBox
Gesundheitsapps sind mittlerweile selbstverständlich. Nun haben Forscher ein Minilabor entwickelt, dass HIV-Tests über das Handy schnell, einfach und kostengünstig durchführen kann.

Die Diagnose von Krankheiten wie HIV oder Syphilis erfordert einen Arztbesuch, teure Geräte und aufwändige Labortests. Gerade in Entwicklungsländern, in denen sexuell übertragbare Krankheiten verbreitet sind, sind diese Möglichkeiten oft nicht gegeben.

Minilabor über Kopfhöreranschluss

Nun haben, nach Angaben von 20 Minuten, Forscher der Columbia University in New York ein Labormodul entwickelt, welches sich unkompliziert über die Kopfhörerbuchse an ein Smartphone anschließen lässt. Über diesen Zugang wird der Apparat mit Strom versorgt. Die Versorgung reiche aus, um 41 Patienten zu testen.

Konkret wird dabei im Minilabor eine Blutprobe mit jenen Stoffen vermengt, die zum Nachweis der Krankheit benötigt werden. Diese seien bei Raumtemperatur sechs Monate haltbar. Die Ergebnisse der Antikörpertests werden von einem Chip ausgelesen und dann an eine auf dem Smartphone installierte Software übertragen. Diese liefert innerhalb von 15 Minuten das Ergebnis.

Niedrige Produktionskosten

Ein weiterer Vorteil ist sind wohl auch die Produktionskosten des Minilabors, die um ein vielfaches niedriger sind, als bei einer herkömmlichen Laborausstattung. Das Gerät ist nicht für den Privatgebrauch gedacht, sondern soll ausschließlich von medizinischem Fachpersonal angewendet werden.

Getestet wurde die Neuentwicklung nach Angaben von Gesund.at bereits an schwangeren Frauen in Ruanda. Bei einer Schwangerschaft können unbehandelte Geschlechtskrankheiten besonders gefährlich für Mutter und Kind sein. Im Endeffekt lieferte der Apparat eine Genauigkeit von 96-100 Prozent. Die Technologie sei noch optimierbar. Dennoch eröffne sich eine neue Möglichkeit der Vorbeugung. Durch diese Art und Weise Infektionen früher zu erkennen, ließe sich die Zahl der Todesfälle deutlich verringern.

(20Minuten/Gesund.at/Red.)

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